HandBall Löwen Heitersheim

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Historischer Erfolg im SHV-Pokal: HandBall Löwen Heitersheim schreiben Vereinsgeschichte

Ein Wochenende, das in die Vereinsgeschichte der HandBall Löwen Heitersheim eingeht: Beim Final Four des traditionsreichen SHV-Pokals hat das Team erstmals das Pokalfinale erreicht und damit einen historischen Meilenstein für den gesamten Verein gesetzt.


Der SHV-Pokal besitzt im südbadischen Handball einen besonderen Stellenwert. In diesem Wettbewerb treffen Mannschaften aus Verbands- und höherklassigen Ligen aufeinander – häufig Teams mit klaren Ambitionen Richtung Oberliga oder darüber hinaus. Genau diese Konstellation sorgt jedes Jahr für ein außergewöhnlich hohes sportliches Niveau und macht den Pokal zu einem echten Gradmesser über Liga-Grenzen hinweg.


Entsprechend stark besetzt war das Final Four mit dem TSV Alemannie FreiburgZähringen, der SG Freiburg sowie dem späteren Sieger und Verbandsligisten SG Ohlsbach/Elgersweier. Mitten in diesem hochklassigen Umfeld haben die HandBall Löwen Heitersheim ein sportliches Ausrufezeichen gesetzt.


Erstmals in der Vereinsgeschichte gelang der Einzug in das Final Four – verbunden mit dem direkten Sprung ins Pokalfinale. Dieser Erfolg ist ein bedeutender Schritt für den Verein und unterstreicht die positive Entwicklung der Mannschaft auf sportlicher und struktureller Ebene.


Am Ende stand ein starker zweiter Platz im SHV-Pokal – ein Ergebnis, das weit über die reine Platzierung hinausgeht. Es steht für Einsatzbereitschaft, Teamgeist und die Fähigkeit, sich auch gegen höherklassige Gegner auf großer Bühne zu behaupten.


Mit diesem historischen Auftritt haben die HandBall Löwen Heitersheim nicht nur sportlich überzeugt, sondern auch ein neues Kapitel in der Vereinsgeschichte aufgeschlagen.



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Emotionale Abschiede bei den HandBall Löwen Heitersheim

Das letzte Heimspiel der Saison wird den HandBall Löwen Heitersheim nicht nur sportlich in Erinnerung bleiben. Nach dem Schlusspfiff stand vor allem eines im Mittelpunkt: der Abschied von prägenden Persönlichkeiten, die den Verein über viele Jahre hinweg entscheidend mitgestaltet haben.


Allen voran wurde Trainer Michael Sommerkorn verabschiedet, der die Löwen über einen außergewöhnlich langen Zeitraum begleitet hat. Insgesamt 15 Jahre war er Teil des Vereins, davon fünf Jahre als verantwortlicher Trainer der ersten Herrenmannschaft in der Landesliga. In dieser Zeit hat er nicht nur sportliche Akzente gesetzt, sondern vor allem auch den Charakter und den Zusammenhalt der Mannschaft nachhaltig geprägt.


Sichtlich bewegt nahm Sommerkorn Abschied von „seinen“ Löwen – ein Moment, der sowohl bei ihm selbst als auch bei Spielern, Verantwortlichen und Zuschauern für Gänsehaut sorgte.


Neben dem Trainer mussten sich die Löwen auch von fünf langjährigen und verdienten Spielern verabschieden, die ihre aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden: Hendrik Sonst, Marius Sonst, Vincent Hoffmann, Nico Dobronn und Sandro Argenziano. Jeder von ihnen hat über Jahre hinweg Verantwortung übernommen, das Team getragen und entscheidend zum Gesicht der Mannschaft beigetragen.

Die Verabschiedungen waren geprägt von großer Dankbarkeit, ehrlicher Anerkennung und vielen Emotionen. Sie machten einmal mehr deutlich, wie eng der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft und im gesamten Verein ist.


Teammanager Axel Bermeitinger fand in diesem besonderen Moment klare und persönliche Worte:



„Solche Abschiede zeigen, was diesen Verein wirklich ausmacht. Michael und die Jungs haben die Löwen über Jahre hinweg geprägt – sportlich, aber vor allem menschlich. Es ist nicht selbstverständlich, so lange mit so viel Herzblut dabei zu sein. Dafür gebührt ihnen unser allergrößter Respekt und Dank. Gleichzeitig ist es jetzt unsere Aufgabe, genau diesen Spirit zu bewahren und die Zukunft der Mannschaft in ihrem Sinne weiterzuführen.“


Mit diesen Abschieden endet ein bedeutendes Kapitel der HandBall Löwen Heitersheim. Gleichzeitig bleibt die Gewissheit, dass die Spuren, die diese Persönlichkeiten hinterlassen haben, den Verein auch in Zukunft begleiten werden.



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Letzter Heimspieltag

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Letzte Busfahrt der Saison nach Zunsweier zum Tabellenzweiten – jetzt zählt jeder Punkt!


Letzte Busfahrt der Saison nach Zunsweier zum Tabellenzweiten – jetzt zählt jeder Punkt!






Wir stecken mitten im Abstiegskampf und haben noch 3 Spiele, um den Klassenerhalt klarzumachen.






Dafür brauchen wir EUCH! Jede Stimme, jeder Fan, jede Unterstützung macht den Unterschied.






Kommt mit, steht hinter den Handball Löwen Heitersheim und lasst uns gemeinsam alles raushauen!






Jetzt anmelden und dabei sein!


Trainingszeiten

(2008 und älter)

Herren I

Dienstag
20:00 – 22:00 Uhr
Malteserhalle

Donnerstag
20:00 – 22:00 Uhr
Malteserhalle

Freitag
19:00 – 20:30 Uhr
Sporthalle, klein n. Vereinbarung

Trainer

Michael Sommerkorn

(2009 und älter)

Herren II

Mittwoch
20:00 – 22:00 Uhr
Malteserhalle

Freitag
19:00 – 20:00 Uhr
Sporthalle, klein n.Vereinbarung

Trainer

Selcuk Cinar

(2009 und älter)

Damen

Montag
19:00 – 20:30 Uhr
Malteserhalle

Mittwoch
19:00 – 20:30 Uhr
Malteserhalle

Trainer

Sebastian Loose

(2008-2009)

A-Jungs

Mittwoch
19:00 – 21:00 Uhr
Malteserhalle

Donnerstag
20:00 – 22:00 Uhr
Malteserhallle

Trainer

(2008-2009)

A-Mädels

Montag
19:00 – 20:30 Uhr
Malteserhalle

Mittwoch
19:00 – 20:30 Uhr
Malteserhalle

Trainer

Sebastian Loose

(2010-2011)

B-Jungs

Dienstag
18:30 – 20:00 Uhr
Malteserhalle

Donnerstag
18:30 – 20:00 Uhr
Malteserhalle

Trainer

Rosa Virtuoso

(2010-2012)

B-Mädchen

Dienstag
18:30 – 20:00 Uhr
Malteserhalle

Donnerstag
18:30 – 20:00 Uhr
Malteserhalle

Trainer

Lea und Michael Willmann

(2012–2013)

C-Jungs

Dienstag
17:30 – 19:00 Uhr
Malteserhalle

Donnerstag
17:00 – 18:30 Uhr
Malteserhalle

Trainer

Benedikt Löffler

(2012-2014)

C-Mädchen

Mittwoch
17:00 – 19:00 Uhr
Malteserhalle

Freitag
17:15 – 19:00 Uhr
Sporthalle, klein

Trainer

Philip Leslie, Lars Suttner

(2014-2015)

D-Jugend Männlich

Mittwoch
17:00 – 18:30 Uhr
Malteserhalle

Donnerstag
17:00 – 18:30 Uhr
Malteserhalle

Trainer

Corvin Schmälzle

(2014-2015)

D-Mädchen

Mittwoch
17:00 – 19:00 Uhr
Malteserhalle

Freitag
17:15 – 19:00 Uhr
Sporthalle, klein

Trainer

Lars Suttner, Philip Leslie, Michaela Leslie

(2016-2017)

E-Jugend, gemischt (E Jg.1 und E Jg. 2)

Donnerstag
17:00 – 18:30 Uhr
Sporthalle, klein (01.04.-31.10.)

Trainer

Frank Seeling, Till Herrmann

(2018-2019)

F-Jugend, gemischt

Donnerstag
16:00 – 17:00 Uhr
Sporthalle, klein

Freitag
16:00 – 17:00 Uhr
Sporthalle, klein

Trainer

Monja und David Sackmann

(2020–2021)

Minis

Freitag
15:00 – 16:00 Uhr
Sporthalle, klein

Trainer

Katharina Schöneborn, David und Monja Sackmann

Spielberichte

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– HBL Herren I

„Historischer Final Four-Tag: Die HandBall Löwen Heitersheim schreiben im prestigeträchtigen SHV-Pokal Vereinsgeschichte“ | ()


 

Was für ein Tag. Was für ein Auftritt. Und was für ein Moment für den gesamten Verein.

 

Beim Final Four des traditionsreichen und hochklassig besetzten SHV-Pokals der Männer stand mit den HandBall Löwen Heitersheim erstmals in der Vereinsgeschichte ein Team aus Heitersheim auf dieser Bühne – und war zugleich der einzige Vertreter aus dem Markgräflerland in einem Teilnehmerfeld, das mit zahlreichen Hochkarätern aus Verbands- und ambitionierten höherklassigen Ligen besetzt war.

 

Der SHV-Pokal hat im südbadischen Handball einen besonderen Stellenwert: Er vereint Mannschaften aus unterschiedlichen Leistungsebenen, darunter Verbandsligisten und Teams mit klaren Ambitionen Richtung Oberliga. Genau diese Mischung sorgt jedes Jahr für hochintensive, unberechenbare und sportlich extrem anspruchsvolle Duelle – und macht den Wettbewerb zu einem echten Gradmesser über Liga-Grenzen hinweg.

 

Neben der TSV Alemannia Freiburg-Zähringen, der SG Freiburg sowie dem späteren Sieger und Verbandsligisten SG Ohlsbach/Elgersweier war somit von Beginn an klar: Die Löwen gingen als Außenseiter in ein Turnier auf sehr hohem Niveau – und haben genau dort ein sportliches Ausrufezeichen gesetzt.

 

Souveräner Halbfinalauftritt gegen Freiburg

 

Im ersten Spiel des Tages zeigte die Mannschaft von Beginn an, dass sie nicht gekommen war, um nur Erfahrung zu sammeln. Mit einer konzentrierten und spielerisch reifen Leistung dominierten die Löwen die Partie gegen die SG Freiburg und setzten sich deutlich mit 32:18 (18:8) durch.

 

Bereits nach wenigen Minuten wurde der Klassenunterschied sichtbar. Ein schneller 9:5-Lauf nach nur 12,5 Minuten brachte früh Kontrolle ins Spiel. Bis zur Pause wurde der Vorsprung konsequent ausgebaut – 18:8 zur Halbzeit.

 

Besonders beeindruckend war eine Phase von sechs Toren in Serie, die Freiburg endgültig den Zahn zog. Bester Torschütze war Sandro Argenziano mit neun Treffern.

 

Ein Sieg, der nicht nur das Finale bedeutete, sondern auch ein klares Statement im gesamten Wettbewerb setzte.

 

Finale gegen den Favoriten – und ein Auftritt mit Charakter

 

Im Endspiel wartete mit der SG Ohlsbach/Elgersweier der erwartet schwere Gegner: Tabellenzweiter der Verbandsliga, klarer Favorit und bereits auf dem Weg Richtung Oberliga-Qualifikation.

 

Doch die Löwen zeigten erneut, warum sie an diesem Tag völlig zurecht im Finale standen.

 

Die Heitersheimer zeigten ihr schnelles Tempospiel, standen konzentriert in der Abwehr und zwang den Favoriten in ungewohnte Situationen und machte ihn sichtbar nervös. Zur Halbzeit lag man 12:18 zurück, am Ende stand ein 22:30 – ein Ergebnis, das den tatsächlichen Spielverlauf nur bedingt widerspiegelt.

 

Denn über weite Strecken war es ein Spiel auf beeindruckendem Niveau, in dem die HandBall Löwen Heitersheim kämpferisch, taktisch und emotional voll dagegenhielten.

 

Zwischen Minute 39 und 44 blieb das Spiel sogar ohne Treffer – ein Abschnitt, der die enorme Intensität und den Willen beider Teams eindrucksvoll unterstreicht.

 

Unser Teammanager fand nach diesem historischen Turniertag klare und stolze Worte:

 

„Wir waren heute nicht nur dabei – wir haben Geschichte geschrieben. Erstmals Final Four, erstmals Finale, und ein Auftritt, der zeigt, welches Potenzial in dieser Mannschaft steckt. Wenn wir diese Leistung über eine ganze Saison hätten abrufen können, wären wir nie in der unteren Tabellenregion gelandet. Das haben uns auch neutrale Trainer und Zuschauer bestätigt. Ich bin unglaublich stolz auf diese Mannschaft.“

 

Ein Abschied mit Haltung – und ein starkes Zeichen für die Zukunft

Auch wenn das Finale verloren ging, bleibt ein eindrucksvolles Gesamtbild: Die HandBall Löwen Heitersheim haben im prestigeträchtigen SHV-Pokal nicht nur sportlich überzeugt, sondern sich auf einer großen Bühne eindrucksvoll präsentiert.

 

Es war ein versöhnlicher, aber vor allem stolzer Abschluss einer Saison, die nun mit einem historischen Moment endet.

 

Heitersheim hat sich nicht versteckt. Heitersheim hat geliefert.

 

Es spielten für die HandBall Löwen Heitersheim (Tore insgesamt in beiden Spielen): 

Sandro Argenziano (16), Sebastian Loose (6), Nico Dobronn (6), Moritz Bermeitinger (9), Veit Bermeitinger (6), Vincent Hofmann (2), Frederik Schüle (Tor/1), Hendrik Sonst (3), Lars Suttner (1), Jonas Kruck, Niklas Meyer (Tor), Corvin Schmälzle (4), Marius Sonst, Constantin Vasconi


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TSV Alemannia Freiburg-Zähringen – HBL Herren I

Mit Stolz verabschiedet: Löwen zeigen Herz – und sagen einer Ära Lebewohl | 30:17 (12:10)

 

Freiburg-Zähringen. Es war das letzte Spiel einer schweren Saison. Das letzte Spiel in der Landesliga. Und es war zugleich der emotionale Abschied mehrerer Gesichter, die die HandBall Löwen Heitersheim über Jahre geprägt haben. Trotz der am Ende deutlichen 17:30 (10:12)-Niederlage beim TSV Alemannia Freiburg-Zähringen verkauften sich die Löwen lange Zeit mit großem Herzen, Leidenschaft und beeindruckender Moral.

 

Wer nur das Endergebnis liest, wird dem Spielverlauf nicht gerecht. Denn insbesondere in der ersten Halbzeit zeigten die abstiegsgeplagten Gäste noch einmal, welches Potenzial in dieser Mannschaft steckt. Mutig, schnell und mit großem Einsatz hielten die Löwen gegen den Favoriten dagegen, spielten auf Augenhöhe und setzten immer wieder gefährliche Nadelstiche.

 

Nach 15 Minuten führte Heitersheim verdient mit 6:5. Die Mannschaft agierte konzentriert, verteidigte diszipliniert und erspielte sich zahlreiche hochkarätige Torchancen. Dass die Löwen zur Pause dennoch mit 10:12 zurücklagen, hatte vor allem einen Namen: Fabian Krepper.

 

Der Torhüter der Gastgeber wuchs über sich hinaus und entschärfte allein in der ersten Hälfte mindestens sechs glasklare Hundertprozentige der Gäste. Ohne seine spektakulären Paraden hätte Heitersheim früh deutlich davonziehen können.

 

„Ich wusste, dass ich alles geben muss und mit besonderen Paraden die Torchancen der Löwen verhindern musste. Ansonsten hätten sie uns mit ihrem Tempo überrannt“, sagte Krepper nach dem Spiel.

 

Nach dem Seitenwechsel schwanden bei den Löwen dann zunehmend die Kräfte. Zu viele technische Fehler schlichen sich ins Spiel ein, die zuvor stabile Abwehr verlor an Zugriff und auch beste Möglichkeiten blieben ungenutzt. Freiburg-Zähringen nutzte dies eiskalt aus, kam immer besser ins Tempospiel und setzte sich Tor um Tor ab.

 

Ein Sechs-Tore-Lauf der Hausherren in der Schlussphase besiegelte schließlich die klare Niederlage. Bester Werfer der Gastgeber war Nico Kretschmar mit acht Treffern.

 

Doch an diesem Abend stand das Ergebnis nur noch am Rande im Mittelpunkt. Viel größer war die Bedeutung des Abschieds. Mit Trainer Sommerkorn endet eine prägende Zeit an der Seitenlinie, zudem verlassen gleich sechs Stammspieler die Mannschaft.

 

Trainer Sommerkorn rang nach Spielende um Worte: „Diese Mannschaft hat Charakter gezeigt – darauf bin ich stolz.“

 

Auch Teammanager wurde emotional: „Heute geht mehr zu Ende als nur eine Saison. Wir verlieren Spieler, Charaktere und Freunde. Aber was bleibt, ist Stolz auf diese Mannschaft, auf ihren Kampfgeist und auf alles, was wir gemeinsam erlebt haben.“

 

So endet für die HandBall Löwen Heitersheim das Kapitel Landesliga zwar mit einem Abstieg, aber nicht ohne Würde. Die erste Halbzeit in Zähringen zeigte eindrucksvoll, dass in dieser Mannschaft mehr steckte, als es die Tabelle ausdrückt.

 

Und die Löwen haben noch ein letztes großes Ziel vor Augen: Bereits am kommenden Sonntag steigen in Freiburg die Final Four des Verbandspokals. Dort trifft Heitersheim als einziger Landesligist auf zwei höherklassige Verbandsligisten – ein weiterer Beweis dafür, welches Potenzial und welchen Charakter diese Mannschaft in sich trägt.

 

Es spielten für die HandBall Löwen Heitersheim (Tore): Sandro Argenziano (5), Veit Bermeitinger (3), Nico Dobronn (3), Corvin Schmälzle (3), Moritz Bermeitinger (2), Sebastian Loose (1), Linus Bredemeyer, Julian Lennartz (Tor), Niklas Meyer (Tor), Frederik Schüle (Tor), Hendrik Sonst, Marius Sonst


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HBL Herren I – HSG Nonnenweier/Ottenheim

Befreiungsschlag im letzten Heimspiel – Löwen bezwingen Aufstiegsaspiranten und sorgen für emotionale Abschiede | 33:32 (18:17)


 

Heitersheim, 26. April 2026 – Es war ein Abend, der alles vereinte, was den Handball ausmacht: Leidenschaft, Spannung, Emotionen – und am Ende ein hochverdienter Sieg der HandBall Löwen Heitersheim. Trotz des bereits feststehenden Abstiegs aus der Landesliga zeigten die Löwen im letzten Heimspiel der Saison eine beeindruckende Leistung und bezwangen den Tabellendritten HSG Nonnenweier/Ottenheim mit 33:32 (18:17). Damit nahmen sie dem Gegner zugleich die letzten Aufstiegshoffnungen.


Von Beginn an entwickelte sich eine intensive und ausgeglichene Partie. Nach 15 Minuten lagen die Gastgeber mit 11:9 in Führung, konnten diesen Vorsprung bis zur Halbzeit knapp behaupten (18:17). Auch im zweiten Durchgang blieb das Spiel hochspannend, ehe sich die Löwen in einer torreichen Schlussphase durchsetzten. Allen voran überzeugte Marius Sonst, der mit einem überragenden Auftritt und 7 Toren maßgeblich zum Heimsieg beitrug und einmal mehr seine Klasse unter Beweis stellte.

 

Doch das Ergebnis war an diesem Abend beinahe zweitrangig. Vielmehr war es die Art und Weise, wie sich die Löwen präsentierten: befreit, mutig und mit sichtbar großer Spielfreude. Anstatt in Tristesse zu verfallen, zeigte die Mannschaft ihr volles Leistungsvermögen.

 

„Wir haben heute endlich das gezeigt, was wirklich in uns steckt. Die Jungs haben befreit aufgespielt und ihr gesamtes Können abgerufen. Das war über die gesamte Saison hinweg unser Potenzial – leider hat uns oft das Nervenkostüm gefehlt, diese Leistung konstant über 60 Minuten zu bringen“, resümierte Teammanager Axel Bermeitinger nach dem Spiel.

 

Mit diesem Auftritt unterstrichen die Löwen eindrucksvoll, dass sie durchaus in der Lage sind, auch Topmannschaften zu schlagen. Ein Umstand, der den Abstieg umso bitterer erscheinen lässt.

 

Im Anschluss an die Partie wurde es dann emotional. Nach insgesamt 15 Jahren bei den HandBall Löwen, davon fünf Jahre als Trainer der ersten Herrenmannschaft in der Landesliga, wurde Trainer Michael Sommerkorn feierlich verabschiedet.

 

„Ich bin unglaublich stolz auf diese Mannschaft. Die Entwicklung, der Zusammenhalt und die Leidenschaft, die das Team zeigt, sind außergewöhnlich. Es fällt mir extrem schwer, jetzt aufzuhören, aber aus beruflichen Gründen habe ich leider keine andere Wahl“, erklärte Sommerkorn sichtlich bewegt.

 

Neben dem Trainer musste der Verein auch fünf verdiente Stammspieler verabschieden, die ihre aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden: die Brüder Hendrik und Marius Sonst, Vincent Hoffmann, Nico Dobronn sowie Sandro Argenziano. Die Abschiede gingen unter die Haut und spiegelten den starken Teamgeist innerhalb der Mannschaft wider.

 

Auch für Teammanager Bermeitinger beginnt nun eine herausfordernde Phase: „Die Emotionen heute haben noch einmal gezeigt, was für ein besonderer Zusammenhalt in dieser Mannschaft steckt. Genau diesen Kern gilt es jetzt zu bewahren. Meine Aufgabe wird es sein, das bestehende Team zusammenzuhalten, einen neuen Trainer zu finden und gezielt den einen oder anderen Spieler dazuzugewinnen, damit wir in der kommenden Saison schnellstmöglich wieder Anschluss finden.“

 

Trotz des sportlichen Rückschlags sendet dieser letzte Heimauftritt ein klares Signal: Die HandBall Löwen Heitersheim geben sich nicht auf – und werden alles daransetzen, gestärkt zurückzukommen. 

 

Außerdem hat diese Mannschaft erstmals in der Vereinsgeschichte das Final Four des SHV-Pokals am 10. Mai 2026 in Freiburg in der Wentzingerhalle erreicht.

 

Es spielten für die HandBall Löwen Heitersheim (Tore): Marius Sonst (7), Sandro Argenziano (6), Sebastian Loose (5), Corvin Schmälzle (5), Moritz Bermeitinger (4), Nico Dobronn (2), Veit Bermeitinger (1), Jonas Kruck (1), Hendrik Sonst (1), Lars Suttner (1), Vincent Hofmann, Julian Lennartz (Tor), Niklas Meyer (Tor), Frederik Schüle (Tor).


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SV Zunsweier – HBL Herren I

Löwen zeigen Herz beim Spitzenreiter – Abstieg trotz couragiertem Auftritt besiegelt | 34:23 (14:11)


 

Offenburg-Zunsweier. Die Vorzeichen vor der Partie in der Männer-Landesliga hätten klarer kaum sein können: Der Tabellenzweite SV Zunsweier empfing das Schlusslicht, die HandBall Löwen Heitersheim. Doch wer in der vollbesetzten Zuns-Arena einen Spaziergang der Hausherren erwartet hatte, wurde zumindest in der Anfangsphase eines Besseren belehrt.

 

Die Gäste aus Heitersheim starteten mutig und hielten bis zur 8. Minute beim 3:3 voll dagegen. Mit einer stabilen Abwehrleistung und viel Einsatz gelang es den Löwen, dem Favoriten Paroli zu bieten. Erst im weiteren Verlauf der ersten Hälfte setzte sich Zunsweier etwas ab und ging in der 13. Minute mit 7:5 in Führung. Ein entscheidender Faktor: Die Löwen ließen im Angriff zu viele klare Chancen ungenutzt. So stand zur Halbzeit ein 14:11 für die Gastgeber auf der Anzeigetafel.

 

Vor rund 250 Zuschauern entwickelte sich eine intensive Begegnung, getragen von einer beeindruckenden Atmosphäre. Die volle Halle sorgte für eine mitreißende Stimmung, die Spieler wie auch die Unparteiischen sichtlich genossen.

 

Nach dem Seitenwechsel erwischte Zunsweier den besseren Start und setzte sich mit einem 3:0-Lauf schnell auf 17:11 ab. Diesem Rückstand liefen die Löwen fortan hinterher. Trotz großem Kampfgeist gelang es den Gästen nicht mehr, entscheidend zu verkürzen. Zu viele technische Fehler, überhastete Abschlüsse und ein stark aufgelegter Torhüter der Hausherren verhinderten eine mögliche Aufholjagd.

 

„Die Jungs haben alles reingeworfen und bis zum Schluss gekämpft. Es ist brutal enttäuschend, weil wir wissen, dass wir mehr können. Aber genau diese Spiele zeigen auch, dass uns oft nur Kleinigkeiten fehlen“, sagte unser Teammanager sichtlich bewegt nach der Partie.

 

Trainer Sommerkorn analysierte nüchtern: „Wir haben defensiv über weite Strecken ordentlich gearbeitet. Entscheidend war jedoch unsere Chancenverwertung. In dieser Liga werden solche Fehler konsequent bestraft.“

 

Am Ende stand ein deutlicher 34:23 (14:11)-Erfolg für den SV Zunsweier, der mit einer starken zweiten Halbzeit seine Aufstiegsambitionen untermauerte und nun als Tabellenführer dasteht. Erfolgreichster Torschütze der Partie war Moritz Bermeitinger von den HandBall Löwen Heitersheim mit zehn Treffern - Sandro Argenziano zeigte eine beeindruckende Abwehrleistung und verhinderte zahlreiche Torchancen der Hausherren.

 

Für die Löwen hat die Niederlage weitreichende Konsequenzen: Der Abstieg ist nun besiegelt. Mindestens zwei Teams müssen die Liga verlassen – Heitersheim gehört dazu. Eine bittere, aber letztlich auch folgerichtige Entwicklung einer Saison, in der die Mannschaft ihr Potenzial zu selten über 60 Minuten abrufen konnte.

 

Dennoch bleibt ein positiver Eindruck aus der Ortenau: Die Löwen bewiesen Moral, hielten phasenweise mit dem Spitzenreiter mit und zeigten, dass sie als Team intakt sind. Am Willen mangelte es nicht – vielmehr waren es fehlende Konstanz und Nervenstärke, die eine bessere Saison verhinderten.

 

Am kommenden Sonntag (16:30 Uhr) empfangen die Löwen die HSG Nonnenweier/Ottenheim zum letzten Heimspiel der Saison in der Malteserhalle Heitersheim.

 

Es spielten (Tore) für die HandBall Löwen Heitersheim: Moritz Bermeitinger (10), Sandro Argenziano (6), Veit Bermeitinger (2), Lars Suttner (2), Corvin Schmälzle (1), Hendrik Sonst (1), Marius Sonst (1), Vincent Hofmann, Jonas Kruck, Sebastian Loose, Niklas Meyer (Tor), Sebastian Frederic Schnitzer, Frederik Schüle (Tor).


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HBL Herren II – TV Bötzingen

🦁 Löwen machen den Aufstieg perfekt | 42:32 (21:14)

Mit einer starken Teamleistung haben die HandBall Löwen Heitersheim am Samstagabend einen überzeugenden Heimsieg eingefahren

– und damit vorzeitig den Aufstieg in die Bezirksliga klargemacht.


Von der ersten Minute an zeigte die Mannschaft, dass sie dieses Ziel gemeinsam erreichen wollte: hohes Tempo, viel Bewegung und Tore aus allen Mannschaftsteilen.

Besonders erfreulich: Die Treffer verteilten sich auf viele Schultern – ein echtes Zeichen für den starken Zusammenhalt im Team.


Genau dieser Mannschaftsgedanke hat die Löwen über die gesamte Saison getragen und nun verdient belohnt.


Ein großes Dankeschön an unsere Zuschauer, die die Halle einmal mehr in eine echte Löwenhöhle verwandelt haben.

Mit euch im Rücken macht Handball in Heitersheim einfach doppelt Spaß – wir freuen uns auf alles, was kommt!



HandBall Löwen Heitersheim: Corvin Schmälzle (9), Jonas Kruck (8), Philip Leslie (7), Sebastian Frederic Schnitzer (7)

Lars Suttner (5), Jannis Placzek (2), Andreas Röttele (2), Frank Seeling (1), Serafino Virtuoso (1), Robin Bauer, Fabian Mauch

Andreas Plöntzke, Michael Willmann Offizielle: Selcuk Cinar, Marius Schneider