Herren I (2005 und älter)

Spielberichte

HBL Herren I – HSG Kostanz 3

40:33 (18:18)

Sensationssieg: Die HandBall Löwen Heitersheim bezwingen den Spitzenreiter aus Konstanz

Den HandBall Löwen gelingt die Sensation und sie schlagen die HSG Konstanz - Spitzenreiter der Landesliga SAB - mit 40:33 (18:18).

Heitersheim – Die Sensation ist perfekt: Die HandBall Löwen haben die HSG Konstanz geschlagen. Mit 40:33 (18:18) rissen die Heitersheimer Handballer den Spitzenreiter aus allen Träumen. Unmittelbar nach der Schlusssirene klang Löwencoach Michael Sommerkorn beinahe noch etwas verhalten. „Erstaunlich“ sei die Leistung seiner Spieler gewesen. Und: „Bewundernswert.“ Dann fiel es doch noch, das S-Wort – wenn auch nur ein wenig relativiert: „Vielleicht ist es sogar eine Sensation.“ Doch die Frage nach dem Konjunktiv stellt sich eigentlich nicht. Denn wenn nicht für solche Spiele, für welche dann wurde das Wort Sensation erfunden?

Die HSG ging als klarer Favorit ins Spiel, lag bei Anpfiff in der Tabelle an Platz 1 mit 10 Punkten vor den HandBall Löwen, die als Vorletzte der Relegationsrunde antrat.

Früher Vorsprung schmilzt kurz vor der Pause dahin

Und trotzdem ließen sich die HandBall Löwen nicht den Schneid abkaufen und zeigten von Beginn an, dass sie nicht vorhatten, wie das Kaninchen vor der Schlange in Ehrfurcht zu erstarren. Im Gegenteil. Für die Defensivarbeit seiner Truppe vor allem in der ersten Viertelstunde bemühte Sommerkorn das Wort, das er zuvor so zaghaft umschifft hatte, dann doch ohne Einschränkung: „Die Abwehr stand sensationell.“

Keine 9 Minuten waren gespielt, da leuchtete eine zuvor nicht für möglich gehaltene 5:3-Führung für Heitersheim von der Anzeigetafel. Konstanz-Coach Daniel Behrendt blieb nichts anderes übrig, als eine Auszeit zu nehmen, um seine Spieler wieder etwas einzunorden. Das gelang zunächst auch. Zwar stemmten sich die Heitersheimer weiter mit aller Macht gegen den Spitzenreiter, doch der Vorsprung schmolz erst einmal dahin. Richtig bitter: den Ausgleich zum 18:18-Pausenstand kassierten die HandBall Löwen mit dem Pausenpfiff durch Hannes Eisemann.

Entfesselte HandBall Löwen dominieren in Halbzeit 2 den Favoriten

Nach der Pause kam es aber dick für das Favoriten-Team vom Bodensee. Wer nun dachte, dass der Tabellenführer mit seiner Routine das Spiel drehen würde, erlebte eine faustdicke Überraschung. Denn die Hausherren drehten nun so richtig auf: mit einem 5er-Lauf der drei Heitersheimer Top-Torschützen Sebi Loose, Moritz Bermeitinger und Veit Bermeitinger setzten sich die HandBall Löwen in einer beispiellosen Spielfreude von 18:18 auf 23:18 ab. Konstanz setzte nun alles auf eine Karte und stellten auf doppelte Manndeckung um – wollte die Top Scorer Moritz Bermeitinger und Veit Bermeitinger aus dem Spiel nehmen, was jedoch lediglich den Effekt hatte, dass Sebi Loose noch mehr eingesetzt wurde und eindrucksvoll diese Chancen nutzte.

Was die HandBall Löwen an diesem Abend so stark machte, beschreibt Sommerkorn: „Wir sind heute nahezu perfekt in der Abwehr gestanden und haben viele Eins-gegen-eins-Situationen gewonnen.“ Ein ums andere Mal zwangen die Heitersheimer ihre Gegner in direkte Duelle und gewannen sie. Vor allem Moritz Bermeitinger war bei diesen Duellen kaum zu stoppen. Und auch Sebi Loose, der mit zwölf Toren zusammen mit Moritz Bermeitinger bester Schütze des Spiels wurde, und Veit Bermeitinger gaben ihren Gegnern immer wieder Nüsse, die diese nicht knacken konnten. Sommerkorn trocken: „Da waren wir einfach besser heute.“

Am Ende war es dann Niklas Meyer im Löwen-Tor, der mit seiner zwölften Parade an diesem Abend eine 40:33-Führung und somit diesen Kantersieg festhielt. Der Rest war nur noch Jubel über – und das darf man klar so nennen – die Sensation.

„Wir konnten endlich einmal mit der fast vollständigen Mannschaft antreten - mussten lediglich auf zwei Stammspieler verzichten. Corona hat uns sehr gebeutelt über die ganze Saison und wir traten meist nur mit 7 Spielern an. Da kann man in der Landesliga nicht mehr als eine Halbzeit bestehen“, resümiert der Teammanager Axel Bermeitinger nach dem letzten Spiel in der Landesliga. „ Mit unserer kompletten Mannschaft und dem nötigen selbstbewussten Auftreten - wie Heute eindrucksvoll gegen den Tabellenführer gezeigt - hätten wir problemlos den Ligaverbleib erreichen können. So aber werden wir in der kommenden Saison den direkten Wiederaufstieg anstreben. Denn das hat die Mannschaft absolut verdient“.

Es spielten für die HandBall Löwen Heitersheim (Tore):

Niklas Meyer (Tor), Sebastian Loose (12), Marius Sonst (2), Hendrik Sonst (1), Ben Gerres, Veit Bermeitinger (8), Moritz Bermeitinger (12), Linus Bredemeyer, Moritz Hoffmann (3), Simon Fünfgeld (1), Jonas Kruck, Jakob Feuerstein (1)

Bericht:A.Bermeitinger

Foto: L.Fuhrler



HBL Herren I – SG Allensbach/D.

29:28 (16:15)

Löwen beenden sieglose Serie

HandBall Löwen Heitersheim siegen 29:28 (16:15) gegen SG Allensbach/Dettingen

Strahlende Gesichter nach Handball-Krimi in der Malteserhalle: Mit dem 29:28 (16:15) über die SG Allensbach/Dettingen hat sich Heitersheim den ersten Punkte-Doppelpack seit Anfang September gesichert und in der Landesliga-Relegationsrunde zurück in die Spur gefunden.

Nach einem zerfahrenen Auftakt mit zahlreichen Fehlwürfen und einem schnellen Drei-Tore-Rückstand brachte eine taktische Umstellung von Löwen-Trainer Michael Sommerkorn die Wende zum Guten. Mit Sebbi Loose auf der Spitze einer offensiven 5:1-Formation in der Abwehr bekamen die Heitersheimer den lange vermissten Zugriff auf Allensbach-Dettingens Angriff. Den Grundstein zum wichtigen Heimsieg vor den zahlreichen Zuschauern in der Malteserhalle legten die Heitersheimer zwischen der 6. und 10 . Minute als die Bermeitinger - Brüder gleich drei Tore in Folge warfen und den 4:4 - Ausgleich in der 11. Minute erzielten. Von nun an ging es Schlag auf Schlag - Tor auf Tor in einem an Spannung kaum zu überbietenden Handballspiel. Zur Halbzeitpause konnten die Heitersheimer mit 16:15 in die Kabine gehen.

„Ich bin sehr zufrieden und stolz auf die Leistung meiner Mannschaft“, sagte Löwen-Trainer Sommerkorn nach der Partie. „Wir haben auch am Anfang Vieles richtig gemacht, uns dann aber von einigen Fehlwürfen auch in der Abwehr verunsichern lassen.“ Vor allem von der Offensivabteilung zeigte sich der neue Coach in seinem zweiten Spiel angetan: „Ich finde, da haben wir richtig gute Lösungen gefunden.“ Löwen-Kapitän Sebbi Loose freute sich über einen wichtigen Heimsieg, aus dem man für sich als Mannschaft ziehen könne, dass man es nach den weniger erfolgreichen Auftritten in den vergangenen Wochen doch noch draufhat. „Wir haben das zweite Spiel in der Relegation jetzt mit einem Sieg gestartet und wollen, wenn möglich, genauso weitermachen. Ich denke, dass wir jetzt schon ein gutes Stück befreiter sind und mit einem guten Gefühl in die nächsten Spiele gehen können.“

An die guten Leistungen aus Halbzeit eins wird direkt nach der Pause angeknüpft. Sebastien Heitz mit gleich zwei überragenden Paraden legt das Fundament in seinem letzten Heimspiel vor seinem Karriereende. Die Abwehr arbeitet nun akribisch, verschiebt endlich wieder souverän. Nun kann Sommerkorn auch dank einer erstmals gut besetzten Bank durchwechseln und stellt mit immer wieder neuen Varianten das Team vom Bodensee vor neue Herausforderungen.

Der Handball-Krimi geht unvermittelt weiter, einige unnötige technische Fehler der Löwen sorgen nochmals für Nervosität und Spannung in den Schlußminuten. Diese gleichen jedoch die beiden phänomenal haltenden Torleute Heitz und Meyer aus. An einem Sieg der Hausherren zweifelt jedoch niemand. Am Ende ist es also ein rundum gelungener Tag.

Die HandBall Löwen siegen mit einem knappen, aber verdienten 29:28 und blicken positiv auf das nächste Spiel am 27. März in Konstanz gegen den Tabellenzweiten.

Es spielten (Tore):

Niklas Meyer (Tor), Sebastian Loose (6), Linus Bredemeyer, Hendrik Sonst (3), Benn Gerres (2), Veit Bermeitinger (8), Moritz Bermeitinger (9), Sebastien Heitz (Tor), Moritz Hoffmann, Simon Fünfgeld (1), Niklas Löffler.


Bericht: A.Bermeitinger

HBL Herren I – SG Gutach /W.

29:35 (14:18)

Verletzungspech macht Heitersheim erneut schwer zu schaffen

HandBall Löwen verlieren Auftaktspiel der Relegationsrunde gegen die SG Gutach/Wolfach mit 29:35 (14:18).

Die Enttäuschung sitzt tief nach der Niederlage gegen den Tabellendritten der Relegationsrunde – soll aber nicht darüber Hinwegtäuschen, dass ein gerüttelt Maß Verletzungspech die Heitersheimer tief ins Mark getroffen hat. Die eh schon dünne Personaldecke stürzte in dieser Partie förmlich zusammen, als gerade inmitten der Aufholjagd beim Stand von 22:23 der Top-Scorer Moritz Bermeitinger (10 Tore) im ersten Spiel nach seiner 3-monatiger Verletzungspause wegen Mittelhandbruchs erneut nach einem unnötigen Foul mit einer Beinverletzung ausfiel. Mit dem verbliebenen, sprichwörtlich letzten Aufgebot war trotz einem fast verzweifelten Kampf am Ende nicht mehr drin als das 29:35.

Trotz einem Rumpfkader von gerade einmal 7 Feldspielern (erneut 5 verletzte/kranke Spieler) starteten die HandBall Löwen Heitersheim mit ihrem neuen Head-Coach Michael Sommerkorn hoch motiviert gegen die Gäste aus der Ortenau. Es schien ein Spiel auf Augenhöhe zu werden. Immer wieder setzten sich die Hausherren durch, vergaben jedoch frei vor dem Tor zu viele Chancen. Es fehlte ganz einfach an Treffsicherheit. Im Gegenzug konterten die Gäste und schnell lagen die Heitersheimer mit 1:6 hinten. Die schlechte Torverwertung der Heitersheimer führte bei den Ortenauern zu immer mehr Selbstvertrauen. Der 5 -Tore Rückstand konnte lediglich auf ein 14:18 Halbzeitstand verkürzt werden.

Coach Michael Sommerkorn fand die richtigen Worte in der Kabine und die HandBall Löwen zeigten ein anderes Gesicht: Tor um Tor kämpften sich die Hausherren heran und hatten die Moral der Gäste beim 22:23 in der 40. Minute fast gebrochen. Ein unnötiges Schubsen des Gegners von Hinten brachte Moritz Bermeitinger bei einer Abwehraktion zu Fall. Mit einer Verletzung des Knöchels musste er zur Bank getragen werden und fiel wieder aus. Von da an konnte sich die SG Gutach/Wolfach wieder kontinuierlich absetzten und gewannen am Ende mit einem deutlichen 29:35 (14:18).

Die Analyse des Spiels war einfach: zu viele Verletzte, vergebene Torchancen und Abstimmungsprobleme in der Abwehr. Mit Ausnahme des Verletzungspechs haben es die Heitersheimer nun selbst in der Hand, die Stellschrauben anzuziehen. Das Team ist hoch motiviert, der Trainer weiß, was zu tun ist und im nächsten Heimspiel gegen Allensbach am 20.03.2022 will man die Chance „Klassenerhalt“ mit einem Sieg wahren.

Es spielten (Tore):

Niklas Meyer (Tor), Veit Bermeitinger (9), Nico Dobronn (6), Linus Bredemeyer (1), Jakob Feuerstein (2), Moritz Bermeitinger (10), Ben Gerres, Sebastien Heitz (Tor), Niklas Löffler (1)


Bericht: A.Bermeitinger

HBL Herren I – SG Waldkirch/Denzlingen

29:30 (15:10)

Sensation verpasst:

Sensation verpasst: HandBall Löwen Heitersheim verlieren knapp gegen Waldkirch/Denzlingen mit 29:30 (15:10)

Trotz starker Leistung unterlagen die Heitersheimer Handballer vor einer beeindruckenden Zuschauerkulisse in der Malteserhalle am vergangenen Samstag hauchdünn mit 29:30.

Überragender Spieler der HandBall Löwen gegen die SG Waldkirch/Denzlingen war Tormann Albert „Isi“ Isenmann, der allein zwei Siebenmeter und insgesamt 19 Würfe abwehrte und als bester Spieler der Partie gewählt wurde. Beste Werfer der Heitersheimer waren Sebbi Loose (10/5) und Veit Bermeitinger (9).

Die Heitersheimer starteten furios in dieses vorerst letzte Landesliga-Saisonspiel gegen den ehemaligen Südbadenligisten und aktuellen Tabellenvierten Waldkirch/Denzlingen und lagen bereits in der 10. Minute mit 5:2 in Führung. Die erste Halbzeit der Hausherren war geprägt von einer starken Mannschaftsleistung und einem sehr konzentrierten Spiel sowohl im Angriff als auch in der Abwehr. Der imposante Auftritt der Heitersheimer zwang den Trainer der SG Waldkirch/Denzlingen zu einer frühen Auszeit. Die Heitersheimer setzten jedoch unbeirrt ihr konzentriertes Spiel fort und setzten sich mit einer beeindruckenden Mannschaftsleistung zur Halbzeitpause mit 15:10 ab.

Und nach dem Seitenwechsel wurde die Partie zu einer Nervenschlacht, einem Thriller, indem Albert Isenmann überragend hielt. Das 22:20 in der 45. Minute war die letzte Heitersheimer Zwei-Tore-Führung, danach stand die Partie auf der Kippe. Permanent legte Heitersheim vor - die Elztäler glichen aus. Nach dem 25:25 in der 50. Minute ging den Heitersheimern nach einer herausragenden Partie – wohl ihr bestes Spiel der Saison – im wahrsten Sinne die Luft aus. Die Elztäler setzten sich mit zwei Toren zum 25:27 ab und gaben diese Führung nicht mehr aus der Hand. Die Heitersheimer konnten sich mit einer starken Moral, Siegeswillen und tollen Einzelaktionen am Ende noch auf ein 29:30 herankämpfen. Mehr war an diesem Abend aber nicht möglich. Wieder einmal mussten die HandBall Löwen dem Verletzungspech Tribut zollen. Mit einer Rumpfmannschaft kann man in der Landesliga gegen einen etablierten Gegner wie die SG Waldkirch/Denzlingen nicht bestehen. Daran konnte auch der phänomenal haltende Torwart Albert Isenmann nichts ändern. Hier muss erwähnt werden, dass Albert Isenmann aufgrund des Ausfalls beider Stammtorleute der Heitersheimer: Heitz und Meyer spontan einsprang. Und das nach einer 2-jährigen Handball-Abstinenz und ohne Training: „mit 50 in der Landesliga!“: Respekt Albert Isenmann, für diese beeindruckende Vorstellung! Am Ende siegten die Elztäler verdient mit 29:30 (15:10).

In vier Wochen starten die HandBall Löwen in die Relgationsrunde gegen Allensbach, Konstanz und Gutach. Dann wollen sie zeigen, dass sie zu Recht in die Landesliga gehören.

Bericht: A.Bermeitinger

HBL Herren I – HU Freiburg 2

20:34 (7:14)

Die HandBall Löwen Heitersheim werden vom Verletzungspech verfolgt.

Die bittere Heimniederlage gegen die HU Freiburg 20:34 (7:14) war nicht zu vermeiden.

Die Geschichte fügt sich in den bisherigen Saisonverlauf der Heitersheimer. „Ich bin ja schon ein paar Tage im Handball unterwegs, aber ich kann mich nicht erinnern, dass es einmal so viel Verletzungspech in einem Team in einer Saison gab“, sagt der Teammanager der HandBall Löwen Heitersheim, Axel Bermeitinger.

Im letzten Training hatte sich der zuletzt wieder sehr starke Rechtsaußen, Marius Sonst an den Bändern verletzt und fällt erneut 6 Wochen aus. Sowohl der Routinier Moritz Bermeitinger als auch Jakob Feuerstein befinden sich noch immer in Rekonvaleszenz. Somit konnten die Heitersheimer auch in ihrem vorletzten Rundenspiel gegen den Tabellendritten nicht in „Normalbesetzung“ antreten. Die Geschehnisse kulminierten in der Verletzung vom Kapitän Sebbi Loose in der 2. Halbzeit, der das Team sicher durch diese anspruchsvolle Partie hätte führen sollen. Kurz darauf verletzte sich auch noch Niklas Löffler am Knie.

Nicht einmal in dieser Saison konnte das Team „normal“ auflaufen. Bei jedem Spiel fehlten verletzungsbedingt mindestens 4 Spieler – beim traurigen Höhepunkt sogar 7 Feldspieler. Das kann keine Mannschaft kompensieren. Im Gegensatz zu den sonstigen Spielen, in denen die HandBall Löwen zumindest in einer Halbzeit souverän aufspielten und ihr Können zeigen konnten, war man gegen die Freiburger an diesem Sonntagnachmittag in dieser Konstellation ganz einfach überfordert. Somit geht die Niederlage mit 20:34 (7:14) leider in Ordnung.

Die Hoffnungen liegen nun auf der demnächst beginnenden Abstiegsrunde mit einem wiedergenesenen Kader. Dann können die Jungs hoffentlich zeigen, was sie können – verdient hätten sie es genauso wie die zahlreichen Zuschauer, die sie immer unterstützten.

Es spielten für die HandBall Löwen Heitersheim:

Niklas Meyer (Tor), Sebastian Loose (1), Hendrik Sonst (1), Benn Gerres (1), Veit Bermeitinger (10), Linus Bredemeyer (2), Sebastien Heitz (Tor), Nico Dobronn (2), Moritz Hoffmann, Simon Fünfgeld (2), Niklas Löffler (1)

HBL Herren I – TB Kenzingen

21:25 (6:12)

Die zwei Gesichter: die HandBall Löwen Heitersheim verlieren 21:25 (6:12) gegen Kenzingen trotz einer Klasse Leistung in der zweiten Halbzeit.

"Wir hatten heute in der ersten Halbzeit einfach die Scheiße an den Fingern", zog Sebbi Loose am Samstagabend ein ziemlich drastisches Fazit. Der Kapitän des Handball-Landesligisten HandBall Löwen Heitersheim hatte mit seiner Mannschaft kurz zuvor gegen den TB Kenzingen mit 21:25 (6:12) verloren.

"Wenn wir in der ersten Halbzeit so spielen, wie in der zweiten, dann können wir dieses Spiel eindeutig gewinnen", sagte Loose weiter. Er hatte Recht, denn die Heitersheimer begannen ungewöhnlich nervös, fahrig und unsicher. Technische Fehler gepaart mit Pech beim Torwurf zogen die Jungs nach unten. Nicht einer der Spieler zeigte eine auch nur annähernd normale Form. Zwar glichen die HandBall Löwen in der 8. Minute mit 2:2 nach der 0:2 Führung der Kenzinger aus, doch von da an rannten die Heitersheimer permanent einem Rückstand hinterher. Das von Nervosität geprägte Heitersheimer Spiel machte es den Gästen aus Kenzingen zu einfach und so gingen die frustrierten HandBall Löwen mit einem bitteren 6:12 zur Halbzeit in die Kabine.

In der Halbzeitpause zeigte sich wieder einmal, was für eine ungewöhnlich tolle Mannschaft die HandBall Löwen sind: sie analysierten im Kollektiv ihre Fehler, motivierten sich gegenseitig, sich auf ihre Stärken zu konzentrieren und die erste Halbzeit einfach abzuhaken. Und das zeigte Wirkung!

Der Torwart der Heitersheimer, Sebastian Heitz kam nach der Pause für Niklas Meyer zwischen die Pfosten und trug in der vorentscheidenden Phase mit gleich vier Paraden wesentlich dazu bei, dass sich die Heitersheimer wieder fassen konnten.

Von nun an spielte eine völlig andere Heitersheimer Mannschaft - nämlich die gewohnte: mit einer 3:1 Serie setzte Veit Bermeitinger ein Ausrufezeichen und in der 54. Minute war es sogar nur noch ein 4 Tore Unterschied mit 18:22. Der darauf vergebene 7-Meter für die Heitersheimer hätte diesem Lauf sicher gutgetan. Aber selbst mit dem Kraftakt: „offensive Manndeckung“ gelang es den Hausherren in den letzten 4 Spielminuten nicht, weiter heranzukommen. So verloren die Heitersheimer mit 21:25.

„Wir haben zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten von uns gesehen“, so Sebbi Loose von den Heitersheimer HandBall Löwen im Fazit nach dem aufreibenden Spiel. „Die zweite Halbzeit hatten wir sogar mit 2 Toren gewonnen. Das nützt aber nichts. Wir waren in der ersten Halbzeit zu nervös und unsicher. Grund dafür war eindeutig, dass wir uns alle selbst zu sehr unter Druck gesetzt hatten: wir wollten dieses Heimspiel unbedingt gewinnen und wussten, dass wir das gegen Kenzingen auch schaffen könnten. Aber mit diesem selbst erzeugten Druck konnten wir nicht umgehen in der ersten Halbzeit und spielten einfach zu verkrampft. Wir wollten es besonders gut machen und das ging voll in die Hose. Aber Halbzeit zwei waren wir die Alten, haben uns auf unser Können konzentriert, haben klasse gespielt und toll gekämpft. Das nehmen wir mit und sind guter Dinge in Hinblick auf die schwere Runde für den Klassenerhalt“.

Es spielten für Heitersheim (Tore/Siebenmeter):

Niklas Meyer (Tor) Sebastian Loose (6/0), Marius Sonst (4/1), Hendrik Sonst, Ben Gerres, Veit Bermeitinger (8), Linus Bredemeyer, Sebastien Heitz (Tor), Nico Dobronn (2), Moritz Hoffmann, Simon Fünfgeld (1), Jakob Feuerstein, Niklas Löffler

TV Todtnau – HBL Herren I

32:24 (16:13)

Bittere Niederlage im Abstiegskampf

Die Handball Löwen Heitersheim können ihren Heimspiel-Sieg gegen den TV Todtnau nicht bestätigen und verlieren das Rückspiel am Sonntag mit 32:24 in der Silberberghalle Todtnau.

Auch gegen den Tabellenletzten TV Todtnau konnten die Handball Löwen Heitersheim nicht ihren zweiten Sieg in der Landesliga feiern. Es waren stattdessen die Gastgeber aus dem Wiesental, die nach ihrem spektakulären Sieg zwei Tage zuvor gegen Kenzingen ihren zweiten Saisonsieg bejubelten.

Beide Teams zeigten sich von Beginn an nervös aufgrund der Ausgangssituation und so waren es vor allem Einzelaktionen, die das Spiel in der Anfangsphase bestimmten. Hier konnte insbesondere Torhüter Niklas Meyer durch zahlreiche Paraden seinen Mitspielern den Rücken frei halten. Allerdings konnte sich keine Mannschaft wirklich absetzen und es ging mit einem knappen 16:13 in die Halbzeitpause.

Der TV Todtnau wirkte in Halbzeit 2 spielerisch etwas gefasster und konnte sukzessive seinen Vorsprung ausbauen. Die HBL-Spieler zeigten Nerven und durch zu viele leichte Fehler und zahlreiche Fehlwürfe machte man es den Gastgebern einfach.

Die Gastgeber feierten am Ende ihren 32:24 Erfolg, während man bei den Heitersheimern in leere Gesichter blickte. Die bittere Niederlage wird im Dienstagstraining sicher genaustens aufgearbeitet und nun liegt der Fokus auf das nächste wichtige Spiel gegen TB Kenzingen am 22.01.2022. Anpfiff ist um 19:30 Uhr in der Malteserhalle Heitersheim.


Bericht: A.Bermeitinger

HSG Dreiland – HBL Herren I

38:28 (16:15)

Heitersheim spielt beherzt auf, kann aber die HSG Dreiland nicht stürzen

Der kurzzeitige Tabellenführer aus Weil wankte zwar, er fiel aber nicht um. Am Ende hatte die HSG Dreiland gegen die HandBall Löwen aus Heitersheim in einer über 40 Minuten äußerst spannenden und offenen Begegnung die Nase vorne und gewann nach 60 Minuten mit 38:28 (16:15).

Mit gemischten Gefühlen fuhren die Handball Löwen Heitersheim nach Weil am Rhein zum Tabellenzweiten. Stark geschwächt mussten die Malteserstädter mit einem Rumpfkader und gerade einmal einem Auswechsel-Feldspieler in der gut gefüllten Sporthalle Weil antreten. Verletzungsbedingt mussten die Heitersheimer auf ihren Top-Scorer Moritz Bermeitinger (Mittelhandbruch) und Moritz Hoffmann (Armbruch) sowie krankheitsbedingt auf Hendrik Sonst, Linus Bredemeyer und Sebastien Heitz verzichten, was ausgerechnet in Weil natürlich überhaupt nicht zu gebrauchen war. Zu stark, zu mächtig erschien der Gegner, der sich anschickt höhere Ziele anzusteuern. Doch was sich dann daraus entwickelte, war alles andere. Die Heitersheimer gingen sogar in der 2. Minute durch Ben Gerres in Führung.

In der Folge entwickelte sich ein sehenswertes Spiel von zwei Mannschaften auf Augenhöhe. Den 8:5-Vorsprung von Weil glichen die Heitersheimer mit einem Dreierlauf von Marius Sonst, Nico Dobronn und Sebastian Loose in der 15. Minute zum 8:8 aus. Heitersheim war von Anfang an präsent, vermied es, einem höheren Rückstand als 3 Tore nachzulaufen und blieb ergebnisorientiert im Spiel. Den Weilern war die Nervosität anzumerken, erwarteten sie doch ein leichtes Spiel gegen den Tabellenvorletzten. Die Heitersheimer setzten die Hausherren mit ihrer Spielqualität enorm unter Druck, ließen den Weiler Rückraum nicht ins Spiel kommen und mit zunehmender Spieldauer wuchs das Selbstvertrauen der Gäste. Der Heitersheimer Torwart Niklas Meyer machte sich an diesem Tag selbst wohl das größte Geburtstagsgeschenk mit seinen überragenden Paraden. Mit einem Halbzeitstand von 16:15 ging es in die Kabine.

Mit dem schnelle 16:16 Ausgleich setzte Veit Bermeitinger gleich in Halbzeit 2 ein Zeichen. Die Spielqualität der HandBall Löwen hatte sich gegenüber der letzten Woche enorm verbessert, im Angriff wurde endlich wieder mehr mit den Außen gespielt, die Fehlerquote reduziert und auch aus dem Rückraum ordentlich Druck gemacht. Die Abwehr stand in der 5:1-Formation erheblich besser und machte die Räume eng. Dazu kam der erkennbare Wille und die Leidenschaft, die in dieser Sportart notwendig sind. Der Handball Löwen spielten beherzt auf und brachte die HSG Dreiland arg in Bedrängnis. In Minute 39 ging Heitersheim sogar erstmals mit 19:20 durch Nico Dobronn in Führung. Die Halle stand Kopf – roch es doch nach einer absoluten Sensation. Sebastian Loose wurde von den Weilern durch eine Manndeckung zeitweise aus dem Spiel genommen. Je länger das kräftezehrende Spiel allerdings andauerte, desto mehr machte sich der dünne Kader der Heitersheimer bemerkbar. Konnten die Hausherren durch einen 14-Mann-Kader nach Belieben auswechseln, verließen die Heitersheimer immer mehr die Kräfte, ihre Kondition und somit natürlich ihre Konzentration. Der damit einhergehende Frust der Gäste war spürbar. Ihre zeitweise spielerische Überlegenheit konnten sie nicht mehr aufrechthalten, weil sie schlichtweg keine Kraft mehr hatten. Beinahe wäre sogar eine positive Überraschung möglich gewesen. Dieses hohe Tempo und kampfbetonte Spiel kann jedoch kein Spieler ohne Pause 60 Minuten durchstehen. So zogen die Weiler Tor um Tor davon und am Ende konnte die HSG Dreiland einen 38:28 Heimsieg verbuchen.

Auf dieser Leistung und Einstellung kann man jetzt in Heitersheim aufbauen und weiter Selbstvertrauen gewinnen und Punkte sammeln. Stark spielte auf Rechtsaußen Marius Sonst, der sehr sicher wirkte und sieben Tore warf. Auch Sebastian Loose und Nico Dobronn kehrten zu alter Stärke zurück und endlich platzte auch der Konten bei den Joungstern Niklas Löffler und Simon Fünfgeld.

Trotz der Niederlage fand Heitersheims Trainer Holzer lobende Worte. "Obwohl wir verloren haben, war das gefühlt ein Punktgewinn. Nach diesem beeindruckenden ersten 40 Minuten bin ich stolz auf meine junge Mannschaft. Meine Spieler haben Charakter gezeigt und bewiesen, dass sie auch mit einem absoluten Spitzenteam mithalten können -trotz der massiven Schwächung des Teams durch die Ausfälle der Stammspieler. Schade, dass wir auf unseren Leistungsträger und einen großen Teil der Stammspieler verzichten mussten. Dann wäre gegen den Aufstiegskandidaten sogar eine große Überraschung möglich gewesen", resümierte der Löwen-Coach.

Es spielten:

Handball Löwen Heitersheim

Niklas Meyer (Tor), Sebastian Loose (6), Marius Sons (7), Benn Gerres (1), Veit Bermeitinger (3), Nico Dobronn (5), Simon Fünfgeld (3), Fabian Bohr (Tor), Niklas Löffler (3)


Schiedsrichter:

Stefan Lermer und Jonas Herrmann, TV St. Georgen/Schw.


HSG Dreiland:

Lucas Hopp (4), Valentin Conrads (4), Marco Bödeker (2), Jan Knössel (6), Sören Friedrich, Kevin Welte (8), Daniel Schnepf, Nils Haunschild, Gregor Gehrke, Niklas Weber (8), Tobias Ludwig (2), Fabio Di Gesualdo, Annick Sain (3), Philip Müller (1)


Bericht: Axel Bermeitinger


HBL Herren I – HG Müllheim/Neuenburg

30:36 (13:17)

Heitersheim kassiert verdiente Derby-Niederlage

Mit 30:36 mussten sich die HandBall Löwen Heitersheim am Samstag der HG Müllheim/Neuenburg im Derby geschlagen geben. Vor einer tollen Zuschauerkulisse in der Malteserhalle gab es in dem Derby gegen die HG Müllheim/Neuenburg nichts zu holen. Gegen den starken Tabellenführer hielten die Heitersheimer lange Zeit sehr gut mit und blieben in Schlagdistanz, am Ende musste man sich aber verdient mit 30:36 (13:17) geschlagen geben.

Guter Heitersheimer Start nach Anfangsproblemen

Den besseren Start erwischten die Gäste und legten schnell mit 2:4 vor. Doch die Heitersheimer antworteten mit einem Lauf, gleich dreimal Sebastian Loose und Veit Bermeitinger glich zum 6:6 in der 15. Minute aus. Nach anfänglicher Nervosität mit Fehlern auf beiden Seiten entwickelte sich jetzt ein schnelles, ein sehenswertes Spiel, es ging hin und her, die Führungen wechselten, Tore fielen am Fließband. Der routinierte David Dinse behielt jedoch jederzeit die Nerven und führte die HG zur 13:17 Halbzeitführung.

Müllheim dominiert

Dass die HG in der zweiten Halbzeit dominierte, war vor allem der Verdienst von Matti Huber, David Dinse und Bastian Holzer, die ihre Farben stets auf sechs, sieben Tore vorne hielten. Die Heitersheimer mühten sich, kämpften, scheiterten aber oft auch an sich selbst. Trotzdem keimte noch einmal Hoffnung auf, als Veit Bermeitinger mit einem Zweierlauf zum 28:34 und anschließend Sebastian Loose und Nico Dobronn sich bravourös durchsetzten. Aber die Tabellenführer aus Müllheim/Neuenburg blieben cool, ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und hatten nach Tobias Kummer`s 30:36 die Punkte auf ihrer Seite verbucht.

„Das war ein spannendes Spiel, ein guter Kampf zwischen beiden Mannschaften“, bewertet HBL-Coach Holzer die Partie zwischen Heitersheim und Müllheim/Neuenburg. „Wir haben leider insgesamt zu viele technische Fehler gemacht. Hätten wir in der ersten Halbzeit schon weniger Fehler gemacht, hätten wir vielleicht sogar mit einem Untentschieden in die Halbzeit gehen können“, so ging es für die Handball Löwen allerdings mit einem Rückstand von 13:17 in die Kabine. „Der Knackpunkt war in der zweiten Halbzeit einfach, dass unsere Abwehr nicht mehr so gut funktioniert hat, wir haben nicht mehr so den Zugriff gehabt, waren defensiv und die HG-Spieler konnten oft durch Eins-Gegen-Eins-Situationen zu guten Torchancen kommen. Wir hätten in der Schlussphase ein bisschen mehr einen kühlen Kopf bewahren müssen“, sagte der Löwen-Trainer abschließend. Holzer lobte zum Schluss noch seinen Torhüter: „Fabian Bohr, der uns natürlich mit seinen Paraden geholfen hat, dieses Spiel gut zu gestalten, hat gut gehalten und in seiner Einsatzzeit einen richtig tollen Job gemacht.“

Es spielten:

HadBall Löwen Heitersheim

Niklas Meyer (Tor), Veit Bermeitinger (5), Nico Dobronn (5), Linus Bredemeyer, Sebastian Loose (10/4), Vincent Hofmann, Marius Sonst (5), Hendrik Sonst (4), Simon Fünfgeld (1), Fabian Bohr (Tor), Niklas Löffler

HG Müllheim/Neuenburg

Julian Wüst, Tobias Kummer (1), Matti Huber (8), Jonas Dinse (2), Lukas Neumann, Gerrit Zuberer (3), Niklas Wagner, David Dinse (6), Amira Khemissi (4), Silas Friedrich (1), Bastian Holzer (6), Albert Kraus (3), Raphael Dinse (2)

Schiedsrichter:

Jan Keller, SG Kappelwindeck/Steinbach

Tim Peter, SG Kappelwindeck/Steinbach

SG Maulburg/Steinen – HBL Herren I

27:27 (14:14)

Erneuter Handball-Krimi zwischen Maulburg/Steinen und Heitersheim endet unentschieden.

Die HandBall Löwen Heitersheim lieferten sich am Samstagabend zur Primetime gegen die Wiesentäler einen Handball-Thriller.

Am Ende trennten sich die Mannschaften nach einem dramatischen Finale in der Sporthalle Steinen mit 27:27 (14:14).

Die Heitersheimer Handballer haben in einem packenden Landesliga-Krimi im direkten Kellerduell der SG Maulburg/Steinen ein Unentschieden abgetrotzt. Die Mannschaft von Uwe Holzer kam im Hexenkessel von Steinen zu einem 27:27 (14:14). Beste Werfer der Malteserstädter waren Marius Sonst (8), Sebastian Loose (7), Veit Bermeitinger (5) und Nico Dobronn (5).

Von Beginn an entwickelte sich eine intensive Partie mit viel Tempo. Angetrieben von den frenetischen Fans war die Abwehr um Hendrik Sonst und Torhüter Niklas Meyer von Beginn an auf Betriebstemperatur, jede gute Aktion wurde von der Heitersheimer Bank lautstark bejubelt. Schnell gingen die Heitersheimer mit 0:2 in Führung. Erst nach knapp 4 Minuten erzielten die Gastgeber durch Nico Knoblich das erste Tor zum 1:3. Die aggressiven Abwehrreihen dominierten das Geschehen, beide Teams kamen allerdings auch aufgrund einiger technischer Fehler kaum zu leichten Treffern. Die Gäste mussten auf ihren Topscorer Moritz Bermeitinger verzichten, der wegen eines Mittelhandbruchs - im letzten Spiel gegen Maulburg/Steinen zugezogen - ausfiel. Dafür konnte der wiedergenesene Nico Dobronn wieder seine Qualitäten unter Beweis stellen und schaltete den auffälligsten Spieler und Ideengeber der Gastgeber, Andre Leuchtmann aus. Heitersheim legte eine Schippe drauf und konnte sich in der 12. Minute mit 4:8 Toren absetzten. Überragend an diesem Tag der Rechtsaußen der Heitersheimer, Marius Sonst mit seinen insgesamt 8 Treffern. Doch die SG aus Maulburg/Steinen gab zu keiner Zeit auf und kämpfte sich kurz vor Pause durch den Treffer von Jonas Waidele zum 14:14 Halbzeitstand heran.

Nach dem Seitenwechsel ging es Schlag auf Schlag, doch in Folge erspielten sich die Gäste erneut die Führung und hielten diese bis zur 45. Minute mit 20:23. Ein großes Lob muss man in diesem hart umkämpften und sicher nicht einfach zu leitenden Spiel den beiden Schiedsrichterinnen Julia Ahlbrand und Celine Heß aussprechen. Diese behielten jederzeit die Übersicht und machten einen ganz hervorragenden Job. Die Hausherren nutzen einige Schwächeminuten und technische Fehler der Malteserstädter und zogen in der 52. Minute auf 26:24 davon. Veit Bermeitinger glich in der 57. Minute zum 26:26 aus und Sebastian Loose behielten im rechten Moment die Nerven und erzielte in den letzten 18 Sekunden des Spiels den Ausgleichstreffer. Das Remis zwischen der SG Maulburg/Steinen und den HandBall Löwen Heitersheim war unter dem Strich auch leistungsgerecht mit 27:27.

Es spielten

SG Maulburg/Steinen:

Rubens Freuschle, Nico Knoblich (4), Marvin Grun (4), Jannik Eichin, Paul Füchsel (3), Jonas Waidele (6), Andre Leuchtmann (3), Daniel Winkelbeiner (6), Marco Posovszky, Jerrik Bartram, Sean Hess (1), Eicke Nasdala, Yannik Ahrens


Schiedsrichterinnen: Julia Ahlbrand (SG Baden-Baden/Sandweier), Celine Heß (DJK Heimschule Ettenheim)


HandBall Löwen Heitersheim:

Niklas Meyer (Tor), Veit Bermeitinger (5), Nico Dobronn (5), Linus Bredemeyer, Sebastian Loose (7/1), Marius Sonst (8), Hendrik Sonst (2), Ben Gerres, Simon Fündgeld, Niklas Löffler, Fabian Bohr (Tor)

HBL Herren I – SG Maulburg/Steinen

27:27 (17:17)

Fehlentscheidungen - Handballer aus Heitersheim unzufrieden nach 27:27-Unentschieden gegen SG Maulburg/Steinen

Im Topspiel der „Kellerkinder“ überließen die HandBall Löwen Heitersheim den Gästen aus Maulburg zu keinem Zeitpunkt die Oberhand und belohnten sich am Ende trotz einiger eklatanter Schiedsrichter-Fehlentscheidungen mit einem 27:27 (17:17) – Unentschieden.

Die HandBall Löwen aus Heitersheim starteten furios ins Spiel gegen die SG Maulburg/Steinen. Zwei Treffer von den Bermeitinger-Brüdern brachten eine schnelle 2:0-Führung. Dann kamen aber auch die Gäste aus dem Wiesental ins Spiel und gingen sogar mit 6:7 in Führung. Über eine längere Spielphase hinweg glich jetzt Heitersheim immer wieder aus und die SG legte umgehend wieder vor. Bei Heitersheim zeigte sich erstmals wieder die ganze Mannschaft als spielstark. Getrübt wurde dieser sehenswerte Auftritt der Mannschaft lediglich durch mehrfach fragwürdige Entscheidungen der beiden Schiedsrichter aus der Region Hochrhein. Vielleicht hatten sie keinen guten Tag erwischt – vielleicht waren sie aber auch ganz einfach nur überfordert in der Landesliga, nachdem sie ansonsten im Bezirk pfeifen. Mehrere Stürmerfouls der Gäste wurden einfach „durchgewunken“ und gleich drei Kreisspiele gegen Heitersheim gepfiffen, die eindeutig keine waren. Auf Maulburg/Steinen´s Seite waren es vor allem Nico Knoblich und Jonas Waidele, die ein ums andere Mal einnetzten. Mitte der ersten Halbzeit gingen die Hausherren in der Malteserhalle beim 11:9 durch Veit Bermeitinger einmal mit zwei Toren in Führung, aber Nico Knoblich und Jonas Waidele sorgten mit ihren Treffern für einen schnellen Ausgleich. In die Pause ging es mit einem 17:17-Remis.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit brachte SG-Spieler Nico Knoblich seine Mannschaft mit zwei Treffern in Führung. Aber schon beim 21:21 durch Simon Fünfgeld hatte Heitersheim ausgeglichen. Die Heitersheimer spielten weitgehend ohne einfache Fehler und damit sehr effektiv. Zu keiner Zeit schien der zweite Heimsieg der Saison in Gefahr zu sein. Lediglich die Verunsicherung durch die Spielleitung führte dazu, dass der Spielfluss der Hausherren unterbrochen wurde und Nervosität aufkam: die Löwen wurden mit insgesamt sieben 2-Minutenstrafen belegt. Der 26:27 Treffer von Jonas Waidele von der SG in der 54. Minute sowie die Verletzung und somit der Ausfall von Moritz Bermeitinger sorgten nochmals für große Hektik und Spannung in den Schlussminuten. In der 58. Minute konnte der Nervenstarke Sebastian Loose zum 27:27 (17:17) Endstand ausgleichen.

„Unser Team hatte heute nicht die gleichen Chancen wie der Gegner. Wir waren spielerisch überlegen. Wir wollen jetzt sicher nicht die Schuld auf die Schiedsrichter abwälzen, das Spiel nicht gewonnen zu haben. Allerdings wurden offensichtliche Fehlentscheidungen getroffen, was sowohl die Mannschaften als auch die Zuschauer registrierten. Wir stehen dazu, wenn die Mannschaft keinen guten Tagt erwischt hat. Das sollte dann aber auch ausgesprochen werden dürfen, wenn das der Spielleitung passiert. Und das war heute eindeutig der Fall – und zwar zu unseren Ungunsten“, so der Teammanager aus Heitersheim, Axel Bermeitinger.

Es spielten:

HandBall Löwen Heitersheim:

Niklas Meyer (Tor), Vincent Hofmann, Sebastian Loose (4), Marius Sonst (2), Hendrik Sonst, Ben Gerres (1), Veit Bermeitinger (8), Moritz Bermeitinger (10), Sebastien Heitz (Tor), Linus Bredemeyer, Simon Fündgeld (2), Fabian Bohr (Tor), Niklas Löffler

SG Maulburg/Steinen:

Ruben Freuschle, Nico Knoblich (7), Marvin Grun (3), Jannik Eichin, Sen Hes, Paul Füchsel (1), Jonas Waidele (6), Andre Leuchtmann (7), Daniel Winkelbeiner (2), Marco Posovszky (1), Jerrik Bartram, Eike Nasdala, Yannik Ahrens


Bericht:Axel Bermeitinger

Foto: Lisa Fuhrler

HG Müllheim/Neuenburg – HBL Herren I

40:26 (18:15)

HandBall Löwen Heitersheim - Neustart mit Hindernissen

Sechs Spiele – fünf Niederlagen - der Saisonstart in der Handball-Landesliga hat die Probleme der HBL Heitersheim aufgezeigt. Nach der Derby-Niederlage gegen die HG Müllheim/Neuenburg übte Trainer Uwe Holzer Selbstkritik.

Für den unterlegenen Rivalen aus Heitersheim hatte der faire Gegner aus Müllheim noch ein paar warme Worte übrig: "Wir glauben, alle die in der Halle waren, haben ein leidenschaftliches Spiel von beiden Mannschaften gesehen, das das Wort 'Derby' verdient hat“, am Samstag nach dem 40:26-Sieg (18:15) gegen den Nachbarn aus Heitersheim.

Fünfte Niederlage im sechsten Spiel

Denn die Niederlage gegen den Tabellenführer war für die Heitersheimer die fünfte Saison-Niederlage im sechsten Spiel. Mit 2:10 Punkten sind die Aufsteiger in der Landesliga mit nur einem Sieg auf dem vorletzten Tabellenplatz.

Der Start in Halbzeit 1 wurde wieder einmal vergeigt. Müllheim ging schnell bis zur 11. Minute mit 5:0 in Führung. Dieser Führung rannten dann die Heitersheimer in der Folgezeit hinterher. Zwar zeigten die HandBall Löwen in der zweiten Halbzeit noch einmal eine Leistungssteigerung. Das Spiel war jedoch schon entschieden.

Handballerisch ließen die HandBall Löwen offensiv wie defensiv einiges vermissen. Holzer sieht die Probleme aber vor allem im mentalen Bereich: "Wir haben von Anfang an nicht die richtige Einstellung gezeigt, um in dieses Spiel zu gehen. Vielleicht waren wir übermotiviert oder zu verkrampft, um eine gewisse Spielfreude heraus zu kitzeln", sagte er und übte auch Selbstkritik: "Ein Punkt ist vielleicht auch der, dass es mir nicht gelungen ist, die Jungs so einzustellen, wie es nötig gewesen wäre, um in diesem Spiel zu bestehen."

Lediglich der Kapitän der Heitersheimer, Sebastian Loose mit gleich 8 Toren sowie wiederum die Bermeitinger-Brüder Moritz (6 Tore) und Veit (7 Tore) konnten eine höhere Niederlage verhindern. Dass die HBL nicht noch mehr Gegentore erhielt, verdanken sie erneut den sensationell guten Torleuten Niklas Meyer, Sebastien Heitz und Fabian Bohr.

Nur in einem Spiel bestanden

Bestanden haben die Heitersheimer in dieser Saison bisher nur in einem Spiel. Die Leistung gegen den TV Todtnau (27:24) zeigte, dass die Mannschaft wettbewerbsfähig sein kann.

Aber auch jeweils mindestens über eine Halbzeit spielten die Malteserstädter meist auf Augenhöhe mit jedem anderen Gegner. Das macht Hoffnung.

Dass es Heitersheim in dieser Saison schwer haben würde, dürfte aber nicht überraschen. Denn der Aufsteiger musste erst mal in der höheren Spielklasse ankommen und hatte zusätzlich mit dem großen Umbruch zum Saisonstart zu kämpfen. Unerwartete Abgänge schwächten das Team. Aufgefangen wurden die Verluste überwiegend mit jungen Spielern - hauptsächlich aus der eigenen Jugend.

Ein Blick auf den Spielbericht zeigt die Situation deutlich auf: beim Gastgeber und Tabellenführer schossen 11 Spieler die Tore. Bei den Heitersheimern 6. Breite im Kader und eine deutlich bessere Ausbeute werden den Heitersheimern helfen, in der Landesliga zu bestehen.



SG Waldkirch / Denzlingen – HBL Herren I

32:21 ()

Start verschlafen,...


Die Handball Löwen Heitersheim verlieren gegen den ungeschlagenen Tabellenführer SG Waldkirch/Denzlingen deutlich mit 32:21.


Die Begegnung mit den Elztälern hatten sich die Heitersheimer vollkommen anders vorgestellt. Doch anstelle von einem weiteren Erfolgserlebnis stand für die Mannschaft von Trainer Uwe Holzer letztlich ein erneuter Dämpfer gegen einen Kontrahenten, der sicher zu den ersten Aufstiegskandidaten in der Landesliga zählt.


Deutlich nervös und mit zu vielen Fehlern – sowohl im Angriff als auch in der Abwehr – starteten die Malteserstädter. Aus Heitersheimer Sicht war es eine erste Halbzeit zum Vergessen. Den zu erwartenden Elan und die Sicherheit der zurückliegenden Spiele ließen lediglich die Elztäler erkennen, die sofort ein 4:0 vorlegten. Und einem großen Abstand sollten die Gäste an diesem Abend für den Rest der Spielzeit hinterherlaufen. Erst nach fünf Minuten gelang Veit Bermeitinger der erste Heitersheimer Treffer. Auch in der Folgezeit waren es die beiden Bermeitinger-Brüder, die mit ihren insgesamt 11 Toren dafür sorgten, dass sich die Handball Löwen Heiterheim nach dem völlig verschlafenen Start in die Partie zurückkämpfte. Allerdings war sowohl im Angriff als auch in der Abwehr klar zu erkennen, dass die Feinabstimmung fehlte. Die Nervosität der Gäste wurde auch durch insgesamt 6 unnötige 2-Minuten Strafen für Heitersheim untermauert. Lediglich der Torwart der Heitersheimer, Sebastien Heitz, sorgte mit seinen überragenden Paraden für einen starken Rückhalt und verhinderte eine höhere Führung der Elztäler. Die SG Waldkirch/Denzlingen bestrafte jeden Fehler eiskalt und zog zur Halbzeitpause auf eine deutliche 18:9 Führung davon.


Das Unterfangen Aufholjagd schien für Heitersheim bereits kurz nach Wiederanpfiff geplatzt zu sein. Die Elztäler erhöhten die Führung in der 36. Minute sogar auf 21:11.


Was man den Gästen aus Heiterheim nicht vorwerfen konnte, dass sie sich aufgegeben oder kämpferisch nicht dagegen gehalten hätten. Dank Veit Bermeitingers Durchschlagskraft aus dem Rückraum und auch bedingt dadurch, dass Marius Sonst und Niklas Löffler auf Außen immer öfter in Szene gesetzt wurden, gelang den Handball Löwen in den Minuten 41-43 sogar, wieder ein Dreier in Folge zum 23:17, was die Hausherren deutlich nervös machte und den Heim-Coach Ivan Mlinarevic zur Auszeit zwang.


Der wirkliche „Kick“ und die nötige Effizienz fehlten den Heitersheimern aber, um doch noch die Wende herbeizuführen. Mit einer Energieleistung und einfachen Kontertoren holte sich die SG Waldkirch/Denzlingen den 9 Tore-Vorsprung zurück, beim 26:17 (49.) durch den vierfachen Torschützen Sven Beyer war die Messe gelesen. Die erneute Verletzung von Marius Sonst trug auch nicht dazu bei, dass die Heitersheimer in einem Endspurt den Abstand deutlich verringern konnten. Die beiden Tore von Niklas Löffler in den Schlussminuten bedeuteten letztlich aber nicht mehr als ein wenig Ergebniskosmetik und so zogen die Handball Löwen aus Heitersheim mit 32:21 den Kürzeren.


Die große Erkenntnis nach dem misslungenen Auftakt im Spiel gegen die Elztäler lautet aus Heitersheimer Sicht, dass einerseits die Nervosität in wichtigen Spielen abgelegt werden muss und dass die Integration der Neuzugänge wohl doch mehr Zeit benötigt als im Vorfeld erwartet. „Natürlich hatten wir von uns selbst erwartet, dass wir dem Favoriten aus dem Elztal besser Paroli bieten und zumindest ein Punkt ergattern können“, resümierte Uwe Holzer, „allerdings haben wir einen nicht zu unterschätzenden Umbruch hinter uns. Die jungen Spieler müssen noch in das System hineinwachsen.“ Diesen Punkt will der Trainer aber keinesfalls als Ausrede vor allem für die schwache erste Halbzeit stehen lassen, in der kaum ein Heitersheimer Akteur – mit Ausnahme der wiederum sehr gut spielenden Torleute – Normalform erreicht hatte. Dennoch gibt diese Niederlage auch Hoffnung für die Heitersheimer: „die Mannschaft zeigte große Moral, Kampfgeist und Charakter – gerade in der zweiten Halbzeit. Anstatt sich bei der deutlichen Führung der Hausherren hängen zu lassen, kämpften sie sich als Team immer wieder zurück und gaben zu keiner Zeit auf“ resümierte Holzer.


Handball Löwen Heitersheim: Niklas Meyer (Tor), Sebastian Loose (2), Marius Sonst (3), Benn Gerres (1), Veit Bermeitinger (7), Moritz Bermeitinger (4), Sebastien Heitz (Tor), Moritz Hoffmann, Simon Fünfgeld (1), Fabian Bohr (Tor), Nikils Löffler (3)


SG Waldkirch/Denzlingen: Simon Lehmann (3), Johannes Lehmann (2), Andreas Engler (5), Marco Quinto (4), Jan Glatz (7), Kom Lehmann (1), Raphael Nopper, Philipp Brommer (1), Sven Beyer (4), Alexej Brantin (2), Renè Bachmann (3), Jürgen Meyndt, Gustav Schleske

HBL Herren I – HSG Dreiland

24:33 (13:17)

Mehrere Aufholjagden nicht belohnt !

Die Heitersheimer Landesligisten haben in der Malteserhalle die dritte Niederlage im vierten Spiel kassiert: Gegen die bislang ungeschlagene HSG Dreiland verloren die Handball Löwen trotz mehrerer Aufholjagden mit 24:33 (13:17).

Die HSG kam besonders über den einmal mehr bärenstarken Kevin Welte zu einfachen Toren, während Holzers Schützlinge für jeden Treffer hart kämpfen mussten. Gleich vier einfache Tore - sogenannte „Hundertprozentige“ - ließen die Heitersheimer in Folge liegen. Schnell sah man sich einem 6:10-Rückstand ausgesetzt, auf den der Heitersheimer Trainer mit einer Auszeit reagierte. Dieser zeigte Wirkung, Moritz Bermeitinger verkürzte auf 7:10 (16.). Doch die fehlende Konstanz bleibt in der Malteserhalle weiter das große Heitersheimer Manko - mit 13:17 setzte sich die HSG Dreiland wieder komfortabel in die Halbzeitpause ab.

Unglücklicher Start in die zweite Hälfte

Das Momentum hatte sich nicht gedreht, die Heitersheimer Mannschaft spielte nun zwar deutlich entschlossener, selbstbewusster. Besonders der bärenstark spielende Torhüter Niklas Meyer garantierte den Handball Löwen einen stabilen Rückhalt und hielt an diesem Tag selbst „Unhaltbare“ am laufenden Band. Die Heitersheimer rannten immer der Führung der HSG hinterher. Holten zwar immer wieder auf, konnten dem Druck aber nicht standhalten.

Wie in einigen Spielen zuvor schwand wieder die Konzentration im Heitersheimer Spiel. Schnell zog die HSG Dreiland auf 19:30 davon. Die Handball Löwen betrieben Schadensbegrenzung und kämpften mit großer Moral. Moritz Bermeitinger lieferte erneut mit 10 Toren eine beeindruckende Leistung ab und der Kapitän Sebastian Loose punktete mit 6 Toren.

Wiederum zeigte sich jedoch, dass man in der Landsliga nicht mit 7 Feldspielern bestehen kann. Verdient gewann die HSG Dreiland mit 24:33 Toren gegen die am Ende kraftlosen Handball Löwen aus Heitersheim. „In einem kräftezehrenden Spiel auf diesem hohen Niveau, das von sportlicher Aggressivität und enormen Tempo geprägt ist, können die Spieler keine 60 Minuten ohne Auswechslung zum Kraftanken bestehen“ resümierte der Heitersheimer Trainer Holzer.

„Wir sind immer ganz knapp dran an den Großen, aber wir kriegen es einfach nicht gedeichselt.“ "Das zieht sich schon lange Zeit wie ein roter Faden bei uns durch, dass wir die Topspiele nicht gewinnen", klagte der Heitersheimer Kapitän Sebastian Loose, "auch heute hatten wir wieder die Möglichkeit, zumindest ein Unentschieden zu holen."

Es spielten (Tore)

Handball Löwen Heitersheim

Niklas Meyer (Tor), Vincent Hoffmann (1), Sebastian Loose (6), Marius Sonst (4), Ben Gerres, Veit Bermeitinger (1), Moritz Bermeitinger (10), Sebastien Heitz (Tor), Linus Bredemeyer, Moritz Hoffmann, Fabian Bohr (Tor), Niklas Löffler (2)

HSG Dreiland

Nikhil Szulerski, Valentin Conrads (3), Jan Knössel (8), Sören Friedrich (1), Kevin Welte (9), Daniel Schnepf, Markus Schönmüller (1), Nils Haunschild (5), Gregor Gehrke, Niklas Weber (5), Tobias Ludwig (1), Fabio Di Gesualdo, Jonas Schamberger

HU Freiburg 2 – HBL Herren I

31:20 (14:12)

Heitersheimer erleben rabenschwarzen Tag

Das war nichts. Handball-Landesligist Heitersheim ist denkbar schlecht in die dritte Partie gestartet. Gegen den Favoriten HU Freiburg setzte es am Samstagabend eine herbe 31:20 (14:12) – Niederlage.

Dabei war alles bereitet für ein Handball-Fest. Endlich wieder mal 100 Zuschauer in der Jahnhalle Freiburg, große Erwartungen - doch statt eines erneuten Coups wie zuletzt gegen den TV Todtnau erlebte die Mannschaft von Trainer Uwe Holzer einen rabenschwarzen Abend. Da war nichts zu holen für die Handball Löwen.

Im Grunde war die Partie in der ersten Halbzeit absolut offen. Die Malteserstädter spielte wie aus einem Guss - als hätten sie nicht wieder einige der Leistungsträger zu kompensieren. Die Begegnung nahm von der ersten Minute an Fahrt auf. Von wegen Abtasten. Es ging direkt zur Sache. Durch den Treffer von Moritz Bermeitinger zum 0:1 in der ersten Minute starteten die Gäste mit viel Selbstvertrauen. Überhaupt war Moritz Bermeitinger mit insgesamt 10 Treffern der Mann des Spiels auf Heitersheimer Seite.

Doch der Favorit aus Freiburg ließ sich zu keiner Zeit abschütteln. Schnell gingen die Hausherren sogar mit 4:2 in Führung. Fortan machten die jungen Freiburger enormen Druck. Mit Tempohandball vom Feinsten und sportlicher Aggressivität brachten Sie die Malteserstädter mächtig in Bedrängnis. Doch die Heitersheimer trotzten mit einer guten Abwehr und einem noch besseren Tormann Niklas Meyer, der an diesem Tag sein wohl bestes Spiel bislang lieferte. In der 18. Minute konnte wiederum Moritz Bermeitinger zum 8:8 ausgleichen. Die umgehende Auszeit vom Hausherren zeigte Wirkung und die Freiburger zogen dank einem Doppelpack vom überragenden Jonas Klosa zur Halbzeitpause auf 14:12 weg.

In Halbzeit zwei nahm das Debakel seinen Lauf für die Gäste aus Heitersheim, und bei den Löwen-Fans, die so zahlreich in die Halle gekommen waren, machte sich Ernüchterung breit. Erneut Jonas Klosa machte schnell das Tor zur 15:12 –Führung der HU und ließ Schlimmes befürchten für den zweiten Durchgang.

Immerhin, die Heitersheimer zeigten nach Wiederbeginn große Moral. Ließ sich nicht hängen, und die Zuschauer in der Jahnhalle taten ihren Teil, dass der Abend nicht komplett zu einer trostlosen Veranstaltung verkam. Aber gegen diese Freiburger war am Samstagabend kein Kraut gewachsen - zumal die Fehlerquote auf Heitersheimer Seite zunahm. Nun machte sich extrem die Belastung der ersten Halbzeit bemerkbar bei dem dünnen Kader der Heitersheimer. Die Freiburger konnten munter durchwechseln. Ihre Spieler konnten über die ganzen 60 Minuten volles Tempo gehen – sich ausruhen und wieder gut erholt auf die Platte zurückkehren. Mit einem bestens eingespielten13-Mann Kader ist das bedeutend einfacher als mit dem stark dezimierten und ersatzgeschwächten Team von gerade mal 10 der Heitersheimer. Nun ging es Schlag auf Schlag – besser Tor auf Tor der Hausherren. Schnell stand es 25:12. Steigende Kraftlosigkeit und damit einhergehende Konzentrationsschwächen der Gäste machten es den Freiburgern leicht, ihre Führung stetig auszubauen. Nun war die Devise der Malteserstädter, den Schaden in Grenzen zu halten.

Trotz gute Moral und viel Charakter gelang es den Heitersheimern nicht, die deutliche Niederlage abzuwenden. Am Ende stand es 31:20 für die ambitionierten Freiburger. „Ein Blick auf den Spielbericht kann bereits eine gute Basis für die Spielanalyse liefern“, so Trainer Holzer: „warfen bei den Heitersheimern 4 Spieler die 20 Toren,waren es bei den Freiburger Hausherren gleich 11 Spieler die Tore erzielten“.


Es spielten (Tore):

Handball Löwen Heitersheim

Niklas Meyer (Tor), Vincent Hofmann, Sebastian Loose (5), Marius Sonst (2), Benn Gerres, Veit Bermeitinger (3), Moritz Bermeitinger (10), Moritz Hoffmann, Fabian Bohr (Tor), Niklas Löffler


HU Freiburg

John Hötger, Mario Peric (2), Oskar Trummer (3), Mika Bülow (5), Tim Malik Badten (2), Sinan Kantar (1), Jonas Klosa (8), Marten Hein (1), Ivan Magdic (3), Philip Ehret (4), Luis Moser(1), David Isenmann, Lukas Klein (1)




HBL Herren I – TV Todtnau

27:24 (13:11)

Erster SIEG !

Erster Sieg! HandBall Löwen Heitersheim kommen in der Landesliga an.

Wichtiger 27:24 Sieg im ersten Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten TV Todtnau lässt die Heitersheimer für die Zukunft hoffen.

Am Samstagabend bekamen die rund 80 Zuschauer in der Malterserhalle Heitersheim, ein bis zur Schlusssirene packendes Handballspiel zu sehen. Das stark aufspielende Gästeteam konnte trotz riesigem Kampfgeist und einer guten Leistung nichts Zählbares mitnehmen - 27:24 (13:11) musste sich das Team von Trainer Volker Schwark geschlagen geben.

Ohne langes Abtasten kamen beide Mannschaft schnell zur Sache. Bereits in der ersten Minute setzte der wieder genesene Marius Sonst ein Zeichen mit seinem sehenswerten 1:0. Von Beginn an wurde es das erwartete Offensivspektakel. Die junge Mannschaft von Uwe Holzer erspielte sich ihre Chancen und führten bereits zur 19. Minute mit 10:6. Der bestens aufgelegte Torwart Sebastien Heitz verhinderte gleich drei Torchancen der Todtnauer und gab so den Heitersheimern die nötige Sicherheit. Defensiv agierten die Malteserstädter gut, verschoben klug und machten es den Todtnauern schwer - nicht unverdient führten die HandBall Löwen mit 13:11 zur Pause.

Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischten wiederum die Gastgeber und stellten schnell auf 20:14 (41.Min). Doch die Todtnauer bewiesen Moral und zwangen mit drei Toren in Folge, Löwen-Trainer Holzer zur Auszeit (23:18 - 49.Min). Wer jetzt glaubte, dass sich das Blatt zu Gunsten der Todtnauer drehen würde lag falsch. Veit Bermeitinger machte in der 51.Minute aus dem rechten Rückraum das 24:18 und die Todtnauer rannten wieder einem 6-Tore-Rückstand hinterher.

Doch Todtnau gab nicht auf, änderte die Taktik, spielte im Angriff mit 7 Feldspielern, was deutlich Wirkung zeigte: in der Abwehr hielt ihre Mannschaft den Laden dicht und vorne wurden schnelle Tore gegen immer müder wirkende Gastgeber erzielt. Gleich 5 Tore in Folge kamen die Todtnauer in einem grandiosen Lauf in der 57. Minute zum 25:23 heran. Das Geburtstagskind Simon Kimmig hielt die Südschwarzwälder im Spiel und machte mit seinem überragenden Auftritt und insgesamt 6 sehenswerten Toren sich und seinem Team ein schönes Geschenk.

Bis zum Schluss sollte es ein hart umkämpftes Handballspiel bleiben. Doch beide Löwen-Tormänner sorgten mit ihren überragenden Paraden für großen Jubel auf der Tribüne und hielten die Führung fest. Mit clever herausgespielten Angriffen behielt Heitersheim die Oberhand und zog wieder auf einen 3-Tore Abstand davon. „Die Jungs bewiesen Moral, blieben konzentriert und ließen sich trotz Manndeckung nicht aus dem Konzept bringen“ konstatierte Löwen-Trainer Holzer. Am Ende siegen die HandBall Löwen mit einem ungefährdeten 27:24 im Duell gegen den TV Todtnau.


Es spielten (Tore)

HandBallLöwen Heitersheim: Niklas Meyer (Tor), Sebastien Heitz (Tor), Simon Fünfgeld , Moritz Bermeitinger (5), Veit Bermeitinger (6), Linus Bredemeyer, Ben Gerres, Moritz Hoffmann (4), Sebastian Loose (8 / 1 Siebenmeter), Niklas Löffler (2), Marius Sonst (2)

TV Todtnau: Simon Sorke, Simon Kommig (6), David Gersbach, Benjamin Stolzenburg, Patrick Sorke, Gerrit Steinebrunner (2), Sören Hillger (3), Marco Suevo (3), Yannick Oster (7), Domink Rueb (2), Maximilian Eckert, Robin Kumpf (1)

TB Kenzingen – HBL Herren I

27:24 (11:13)

Heitersheim verlangt der TBK alles ab!


Handball-Landesliga – HBL Heitersheim: Knappe Niederlage im Auftaktspiel

Die HandBall Löwen Heitersheim lieferten sich beim 27:24 (11:13) mit der TB Kenzingen einen mitreißenden Kampf.

Heitersheim verlangt der TBK bei der Saisoneröffnung alles ab.

Das war mehr als ein Appetithäppchen auf die weitere Landesligasaison: In einem höchst unterhaltsamen Duell mussten die HandBall Löwen Heitersheim dem TB Kenzingen zwar am Ende den Sieg überlassen, lieferte sich beim 27:24 (11:13) mit dem etablierten Landesligisten aber über 60 Minuten einen mitreißenden Kampf. Stolz über die Darbietung seiner Schützlinge zeigte sich auch HBL-Trainer Uwe Holzer im Anschluss: „Die Jungs haben eine richtig geile Leistung gebracht und Riesenspaß gemacht. Am Ende hat es nicht ganz gereicht, daran werden wir arbeiten.“

Zum Spiel: gegenüber der letzten Saison mussten die Handball Löwen insgesamt 10 Ausfälle (krankheitsbedingt sechs Spieler und vier Abgänge) kompensieren. Somit verlief die Vorbereitung alles andere als optimal. Sie bezogen allerdings Perspektivspieler aus der eigenen A-Jugend ein, von denen gleich drei ihre ersten Erfahrungen im Auftaktspiel sammeln durften. Beide Teams waren von Beginn an um schnelle Angriffsvorträge bemüht. Die Kenzinger spielten gewohnt souverän auf, merkten jedoch schnell, dass sich da ein widerstandsfähiger Gegner formiert hatte. Die Heitersheimer waren anfangs immer ein bisschen hinten dran und mussten daher viel Aufwand betreiben, um dranzubleiben. Das änderte sich jedoch bald. Nachdem Sebastian Loose eine sehenswerte Kombination zum 7:7 vollendet hatte, zogen die Heitersheimer zunächst auf drei Tore weg. Abschütteln ließ sich die TB Kenzingen jedoch nicht.

Leider war die Technik in der Üsenberghalle nicht auf der Höhe des Spielniveaus: immer wieder gab es Unterbrechungen aufgrund von PC-Problemen bis sich die beiden sehr gut agierenden Schiedsrichter zur altbewährten „Papier-Dokumentation“ des Spielverlaufs entschieden. Von Selbstvertrauen und höchster Motivation getragen, konnten sich die Landesliga-Debütanten aus Heitersheim zum Halbzeitstand von 11:13 mit zwei Toren absetzen.

Auch die zweite Hälfte bot höchsten Unterhaltungswert: nachdem Moritz Bermeitinger den Torreigen mit seinem Treffer zum 11:14 eröffnet hatte, zogen die Malteserstädter bis zur 40. Minute auf 15:18 davon. Doch die Kenzinger erkämpften sich das Momentum zurück auf ihre Seite. Mit der ganzen Routine eines langjährig erfolgreichen Landesligisten spielten sie ein ums andere mal die doch noch relativ unerfahrenen Heitersheimer aus. In Minute 45 erzielte die TBK den Ausgleichstreffer. Trotz hervorragender Torhüterleistungen von Niklas Meyer und Debütant Fabian Bohr hinter einer gut stehenden Heitersheimer Abwehr zogen die Kenzinger Tor um Tor davon. Zwar legten die stark spielenden Veit Bermeitinger, Nico Dobronn, Sebastian Loose, Moritz Bermeitinger und Moritz Hoffmann immer wieder nach. Es wirkte sich jedoch massiv aus, dass die Malteserstädter kaum wechseln konnten und die Spieler waren an ihren Leistungsgrenzen. Kondition und zwangsläufig Konzentration ließen spürbar nach und somit mussten sich die Handball Löwen aus Heitersheim mit einem Endstand von 27:24 geschlagen geben.

Kein Grund jedoch, enttäuscht zu sein. Bei einem so starken und erfahrenen Gegner im Auftaktspiel nur so knapp zu verlieren sollte das neu formierte Team motivieren für die weitere Saison. Einzig die Verletzung von Leistungsträger Nico Dobronn hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack. Die erstmals in dieser Formation spielende Mannschaft zeigte Charakter und eine sehr ansprechende Leistung. Die etablierten Spieler zeigten sich alle von ihrer besten Seite und die jungen wurden prima integriert.

Im nächsten Spiel zuhause gegen Todtnau werden sicher daraus gewonnene Erkenntnisse umgesetzt: „wir haben einige Schwächen erkannt und werden daran arbeiten. Es wird eine Lernkurve geben. Die Jungs sind hoch motiviert, haben enormes Potenzial und sie sind clever, schnell zu lernen. Sie können und sie wollen. Das werden wir zeigen“ ist sich HBL Trainer Holzer sicher.

Es spielten für die HandBall Löwen:

Niklas Meyer, Fabian Bohr (Tor), Moritz Bermeitinger, Veit Bermeitinger, Nico Dobronn, Simon Fünfgeld, Moritz Hoffmann, Niklas Löffler, Sebastian Loose, Hendrik Sonst, Ben Gerres

SG Waldkirch Denzlingen – HBL Herren I

36:26 (16:10)

Misslungener Start für die Heitersheimer Handballer

Die Handball Löwen Heitersheim kassieren beim 36:26 (16:10) gegen die SG Waldkirch/Denzlingen die dritte Niederlage in Folge.


Der Saisonstart des Landesligisten aus Heitersheim ist gründlich daneben gegangen. Die HandBall Löwen warten weiter auf die ersten Punkte. Gegen den Tabellenführer aus Waldkirch/Denzlingen setzte es am Sonntag im dritten Spiel die dritte Niederlage. Nüchtern betrachtet liest sich die Bilanz der Heitersheimer Landesligisten nach der 36:26 Niederlage bei der SG Waldkirch/Denzlingen schlecht. Doch das junge Team lieferte beim Spitzenreiter aus dem Elztal eine über weite Strecken respektable Leistung.


Dabei wäre für die Heitersheimer in der Kastellberghalle in Waldkirch mehr drin gewesen. Spielführer Sebastian Loose stellte nach dem Spiel auch gleich klar: „wenn du frei vor dem Torwart stehst, dann musst du die Dinger einfach machen“, so der sichtlich genervte HBL-Captain. Hier liegt im Moment der Hund begraben – vorne fehlt ganz einfach die Durchschlagskraft.


Die Gäste aus Heitersheim starteten hoch motiviert, konnten jedoch Ihre Chancen nicht verwerten. Gleich vier „Hunderprozentige“ ließen die Malteserstädter in den Anfangsminuten liegen – was die Hausherren prompt mit Ihrer Routine bestraften. So stand es bereits nach 4 Minuten 3:0 für die Elztäler. Die Heitersheimer zeigten jedoch Moral und kämpften sich bis zur 11. Minute auf ein 4:4 heran. Danach schlichen sich wieder die Unsicherheiten bei den Gästen ein und die SG aus Waldkirch/Denzlingen setzten sich zur Halbzeitpause mit 16:10 ab.


In Halbzeit zwei zeigte sich dasselbe Bild. Der Tabellenführer spielte seine ganze Routine aus und jede nicht genutzt Torchance der Heitersheimer wurde sofort mit dem Gegentor der Hausherren bestraft. Die Heitersheimer zeigten phasenweise immer wieder, dass sie mithalten konnten und kämpften sich bis zur 46. Minute auf ein 27:21 heran. Die Zeit für eine Überraschung reichte aber nicht mehr aus und die erneut immer wieder gut herausgespielten Torchancen wurden einfach nicht genutzt.


So stand man am Ende zwar wieder mit leeren Händen da, hat aber zumindest eine tolle Moral bewiesen. Das große Manko der jungen Heitersheimer Mannschaft ist eindeutig die Chancenverwertung. Die Abwehr stand erneut gut – lediglich die Umsetzung der herausgespielten Torchancen gilt es zu verbessern. Keiner der talentierten Spieler konnte bislang seine gewohnten Leistungen zeigen. Zu viel Unsicherheit und fehlendes Selbstvertrauen prägen momentan noch das Spiel der Malteserstädter. Dies gilt es jetzt wiederzuerlangen und den Fokus auf das nächste Spiel am 24.10.2020 gegen den Tabellenvierten, die HSG Dreiland vor heimischem Publikum zu legen.



Es spielten für die HBL Heitersheim:

Sandro Argenziano (4), Moritz Bermeitinger (4), Veit Bermeitinger (6), Julius Bredemeyer (1), Nico Dobronn (4), Sebastien Heitz (Tor), Julius Hofmann (6/3), Vincent Hofmann, Sebastian Loose (1), Niklas Meyer (Tor), Marin Sakota, Fabian Wiedemann


Schiedsrichter: Jan Keller/Tim Peter SG Kappelwindeck/Steinbach

HBL Herren I – TB Kenzingen

26:30 (12:10)

Nach perfektem Auftakt den Faden verloren: HandBall Löwen Heitersheim verspielen klare Führung

Die Heitersheimer Handballer führten in ihrem Heimspiel gegen TB Kenzingen schon klar mit sieben Toren, verloren dann am Ende unglücklich mit 26:30 (12:10).

Dabei fand die hoch motivierte Heitersheimer Mannschaft ideal in die Partie. Kaum Ballverluste, eine Trefferquote, die nahezu bei 100 Prozent lag – die HBL-Akteure führten nach 10 Minuten bereits mit 7:0 und hatten alles im Griff – und das trotz zweier völlig unnötiger 2-Minuten-Strafen innerhalb der ersten drei Minuten. Was die Heitersheimer da auf der Platte zeigten, war Handball vom Feinsten. Nicht zu vergleichen mit dem befremdlichen Auftritt von letzter Woche in Müllheim. Toller Tempohandball, Selbstvertrauen und Spielfreude pur versprühten die Malteserstädter. Man sollte meinen, dass diese dominante Phase anhalten und die Heitersheimer beflügeln würde. Ab der 11. Minute zum 7:1 verloren die hoch motivierten Heitersheimer jedoch den Faden. Die Kenzinger hingegen blieben ruhig, setzten die Tipps von Trainer Florian König in der Auszeit um und konterten ein ums andere Mal und schossen sich zum Halbzeitstand von 12:10 heran.

Nach der Pause setzte sich fort, was keiner so richtig verstehen vermochte: Die Heitersheimer spielten nicht mehr ihr Spiel aus Halbzeit eins und bereits nach 9 Minuten in Halbzeit zwei ging Kenzingen mit dem 16:17 zum ersten Mal in Führung und gab diese nicht mehr ab. Die HandBall Löwen zeigten sich zwar äußerst hartnäckig und kämpften verbissen. Das reichte jedoch nicht gegen die sehr erfahrenen und abgeklärten Kenzinger. Es war offensichtlich, dass es dem Team auf der Platte an Abgeklärtheit und Erfahrung in der Landesliga fehlte. Die TB Kenzingen entschieden die Partie am Ende mühelos mit 26:30 Toren für sich.

Heitersheim überzeugte mit einer deutlichen Leistungssteigerung im Vergleich zum Müllheim-Spiel der vergangenen Woche. Ihre Ballsicherheit und Selbstvertrauen haben sie zurückgewonnen. Den Spielern selbst kann absolut kein Vorwurf gemacht werden. Trotzallem wurden ihre Schwächen aufgezeigt: ihnen fehlt die Erfahrung und Abgeklärtheit, über welche eben Mannschaften mit längerer Erfahrung in der Landesliga verfügen. Für die erste Saison und das zweite Spiel in dieser Liga haben sie eindrücklich gezeigt, dass sie das Potenzial dafür haben. Das möchten die HandBall Löwen dann auch im nächsten Spiel am 18.10.20, 17:00 Uhr beim Tabellenführer SG Waldkirch/Denzlingen zeigen.

Es spielten für die HBL Heitersheim:

Sandro Argenziano (5), Moritz Bermeitinger (2), Veit Bermeitinger (3), Nico Dobronn (2), Sebastian Heitz (Tor), Julius Hofmann (9/6), Sebastian Loose (5), Niklas Meyer (Tor), Marin Sakota, Fabian Wiedemann

HG Müllheim/Neuenburg – HBL Herren I

33:17 (13:7)

Herbe Derbyniederlage in Müllheim

Die Herren der HandBall Löwen Heitersheim sind mit einer Derbyniederlage in die neue Handballsaison in der Landesliga gestartet.

Das Team von Trainer Boris Hüglin verlor beim Lokalrivalen HG Müllheim/Neuenburg klar mit 33:17 (13:7) und musste sich den Gastgebern damit im ersten Spiel in der Landesliga geschlagen geben.

Zu Beginn der Partie schien alles für ein enges und spannendes Derby zu sprechen. Die Heitersheimer Abwehr war gut auf den Müllheimer Angriff eingestellt und vorne spielte man einen druckvollen Handball. Der bestens aufgelegte Torwart der Malterserstädter, Sebastian Heitz, verhinderte gleich den ersten Torwurf von Jonas Dinse und im weiteren Spielverlauf noch einige Großchancen der Müllheimer. Das erste Tor fiel erst in der 4. Spielminute für die HandBall Löwen durch Veit Bermeitinger, was die Ausgeglichenheit der Mannschaften wiederspiegelte.

Nach dem 3:3 und den dann anschließenden Auswechslungen bei den Heitersheimern in der 15. Minute, nutzte Müllheim Unachtsamkeiten der Heitersheimer und baute die Führung kontinuierlich aus. Die HG Müllheim/Neuenburg kam nun immer besser ins Spiel. Die HandBall Löwen aus Heiterheim dagegen waren glücklos in Ihren Abschlüssen und vergaben zu viele Torchancen, vernachlässigten zusehend Ihre Abwehraktivitäten und auch im Angriff fehlte immer mehr die Durchschlagskraft. Müllheim zog in dieser Phase Tor um Tor davon zum 13:7 Halbzeitstand. Allein dem starken Torwart Sebastian Heitz war es zu verdanken, dass der Rückstand der Heitersheimer nicht noch höher ausfiel.

Die ersten beiden Treffer in der zweiten Halbzeit, durch den wiederum stark spielenden Raphael Dinse, gehörten Müllheim, die dort anknüpften wo sie in der ersten Halbzeit aufgehört hatten. Die Heitersheimer ergaben sich jedoch nicht Ihrem Schicksal - nicht einmal die Disqualifizierung ihres Coaches in der 50. Minute beim Spielstand von 24:12 lähmte Ihren Kampfgeist. Tapfer kämpften sie weiter. Sie konnten Ihre Abwehrarbeit wieder stabilisieren – allerdings vergaben sie insgesamt zu viele Torchancen, was die Ausbeute von nur 43% bestätigt. Damit kann eine Mannschaft gegen eine versierte Müllheimer Mannschaft nicht bestehen. Somit verloren die Heitersheimer verdient mit 33:17 vor einer beeindruckenden Zuschauerkulisse – trotz Corona-Beschränkungen – in Müllheim.

Diese Auftaktniederlage gilt es nun aufzuarbeiten. Die Schwächen der Heitersheimer liegen eindeutig in der Torausbeute. Wenn hier wieder die gewohnte Sicherheit und Selbstbewusstsein gewonnen werden, können die HandBall Löwen zuversichtlich in die nächsten Spiele gehen.



Es spielten:

Sandro Argenziano (4), Moritz Bermeitinger (1), Veit Bermeitinger (3), Nico Dobronn (5), Sebastian Heitz (Tor), Julius Hofmann (1), Vincent Hofmann (1), Marin Sakota (1), Niklas Meyer (Tor), Marius Sonst, Lars-Erik Jost, Julius Bredemeyer, Fabian Wiedemann (1)

Verfasser: Mediateam HandBall Löwen Heitersheim

HBL Herren I – Erfolgsbericht

(Saison 2019/2020)

Herzlichen Glückwunsch