|
Ein Eklat gab es beim C-Jugend Südbadenligaspiel. Nachdem in dieser eigentlich recht fairen Partie Mitte des ersten Abschnittes Joel bei einem Konter der Gäste neben dem Spieler herlief und den Moment abwartete um ihn den Ball herauszutippen. Der Gästespieler schien wohl mit der Kraft am Ende, denn als Joel kurz vor unseren Tor ihm dann den Ball herausspielte, sackte der Spieler unter lautem schreien zusammen. Die Kraft zum schreien hatte er noch und so zeigten die Schiedsrichter auf den Siebenmeterpunkt(konnte man durchaus, weil der Grat zwischen herausspielen das erlaubt ist und raus schlagen Ermessensache ist). Doch für den schauspielhaften Schrei mit Flugeinlage musste Joel auch noch eine Zeitstrafe absitzen. Wie aus heiterem Himmel fing plötzlich die Sekretärin der Gäste Renate Schneider vom Zeitnehmertisch an zunächst die Schiedsrichter und dann die Heitersheimer anzugiften und forderte lautstark eine rote Karte. Als die Heitersheimer nach dem Pausenpfiff auf dem Weg zur Kabine war lief Frau Schneider dem Team nach und pöppelte weiter. Nachdem die Kabinentür zu war, machte sich die Frau dann auf dem Schiedsrichtergespann die Pause zu verderben. Kurzum als sie zu beginn des zweiten Abschnittes ihren Platz am Tisch einnehmen wollte, wurde sie von den Schiedsrichtern auf die Tribune geschickt, wo sie in den folgenden fünfundzwanzig Minuten und auch noch nach Spielschluss Gift und Galle spuckte. Eigentlich hätte man sie aus der Halle werfen sollen, den ihr Verhalten hat sicher nichts bei einem Jugendspiel zu suchen, na ja und die Schiedsrichter brachte sie dadurch natürlich auch gegen ihre Mannschaft auf. Ja Handball gespielt wurde auch noch und zwar empfingen die HandBall Löwen(vorletzter der höchsten C-Jugendklasse) den Tabellendritten, der als bisher einzige Mannschaft den Tabellenführer bezwingen konnte. Vor dem Spiel gleich das erste Problem, denn wir waren 15 Spieler und nur 14 durften spielen, Jannik Fischer verzichtete dann freiwillig. Wir fanden gut ins Spiel und waren obwohl wir viele gute Chancen versiebten bis Mitte des ersten Abschnitts am Gegner dran(7:9). Bis auf den Torjäger der Gäste, hatten wir eigentlich alle Spieler im Griff gerieten aber zum Ende mit 10:16 in Rückstand. Das Fazit zur Pause war einfach, stark gespielt gegen eines der Topteams, aber zu viele Chance ungenutzt gelassen und so wollten wir nach dem Wechsel besser machen. Doch wieder versagten uns vor dem Tor die Nerven und die Gäste nutzten ihrerseits fast jede sich bietende Chance. Statt Aufholjagd war das 12:20 die Ernüchterung, wir erzielten zwar dann unsererseits auch drei Tore in Folge, doch näher als auf fünf Tore kamen wir an den Favoriten nicht heran. Im Gegenteil zwischen der 35. und 40. Minute mussten wir vier Treffer in Folge zum 19:29 hinnehmen, was dann auch die Vorentscheidung war. Doch die Löwen wollten vor eigenem Publikum bis zum Schlusspfiff was zeigen und kämpften nun auch wie die Löwen, so dass wir dann immerhin noch drei Tore des Rückstands aufholen konnten. Es spielten: Sandro Argenziano(2), Lukas Beha(2), Joel Bier(8/1), Thomas Bürkle, Lucas Feuerstein(1), Til Gläsner, Valentin Linkesch(4), Sebastian Loose(1), Niklas Meyer(Tor), Sebastian Sabisch(4), Christian Sackmann(2), Erik Vollandt(1), Felix Wassmer(Tor) und Fabian Wiedemann(1).
|