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Rückblick Hinrunde Herren I
Geschrieben von: Mirko Burghardt   
Mittwoch, den 21. Dezember 2011 um 00:11 Uhr

Nun ist es also geschafft… die Hinrunde meiner ersten Saison hier in Heitersheim ist schlussendlich recht erfolgreich beendet.
Leider hat es nicht zur zwischenzeitlich erhofften Herbstmeisterschaft gereicht. Dennoch – oder gerade DESWEGEN möchte ich ein paar Dinge hervorheben, die mir in den letzten 6 Monaten sehr imponiert haben.
Auf der einen Seite ist es uns gelungen eine bunt gemischte Truppe zu einer wirklichen Mannschaft zu formen. Man kann wirklich sagen: hier wächst etwas zusammen. Die Stimmung in der Mannschaft hat sich nach der Meinung von „Zeitzeugen“ deutlich verbessert.


Mein Wunsch, mit erfahrenen Spielern den jungen (oder „dienstjungen“) Männern nicht nur das Handballspielen beizubringen sondern auch eine gewisse „Siegermentalität“ einzuimpfen, hat funktioniert.
In den ersten neun Spielen konnte ich nach und nach mit Max Miller, Fabian Bach, Christian Baur, Lars-Erik Jost und Alexander Hagemann insgesamt fünf Spieler der Jahrgänge 90 oder jünger im Spiel integrieren. Besonders freut mich, dass gerade die älteren unter diesen Spielern mittlerweile zum Stamm der Mannschaft zählen und tragende Kräfte geworden sind.


Sportlich waren es neun sehr durchwachsene Leistungen. Zu Beginn der Saison, gegen March, wusste man nicht so recht wo man steht und wenn man die übrigen Ergebnisse der Marcher anschaut sieht man, dass unser 19:18 eine ordentliche Leistung war. Darauf folgte eine wirklich katastrophale Leistung gegen Oberhausen, nach der wir zu recht einen Punkt dort ließen. Darüber ärgere ich mich noch heute! Die Spiele gegen Kappel, Zähringen und vor allem HSG Freiburg waren dann auf wirklich sehr gutem Niveau. Speziell die beiden Heimspiele gegen die Freiburger Mannschaften waren sehr ansehnlicher Handball. Darauf folgten wieder zwei Spiele die eher als Magerkost durchgehen sollten. In Müllheim hat die Mannschaft bis kurz vor Schluss nicht realisiert, dass es sich um ein so genanntes Derby handelt und spielte wie in einem Trainingsspiel. Gegen Todtnau funktionierte unser Herzstück, die Abwehr, nicht mal ansatzweise. Solche Spiele machen unseren Gegentorschnitt zunichte.

Dann kam das Spiel in Teningen. Hier zeigte sich, dass unsere zum Teil doch recht (dienst-)junge Mannschaft noch viel lernen muss.

Ich denke für all die kleinen (und größeren) Ärgernisse aus „der Handball-Adresse im Breisgau“ wird es am vorletzten Spieltag am 28. April 2012 in der eigenen Halle nicht nur um eine gute Tabellenposition gehen. Zuletzt nun das Spiel gegen FR-St. Georgen. Hier zeigte man zwei Gesichter. 40 Minuten lang schwacher Handball, um dann 20 Minuten zu spielen was man kann.
Ich denke, wir konnten unser Versprechen von der Vorbereitung halten. Wir boten den heimischen Zuschauern immer spannende Partien und zeigten eine kämpferische Leistung. An dieser Stelle möchte ich mich auch für das wachsende Interesse an unseren Spielen in Heitersheim bedanken!

In meinen Augen ist es einfach wichtig, dass wir der Mannschaft auch den Raum geben, Fehler machen zu können.  Diese werden – ganz sicher – auch in der Rückrunde passieren. Wichtig ist für mich aber stets eine positive Entwicklung (sportlich, spielerisch, charakterlich) sehen zu können. Diesen Wunsch hat mir die Mannschaft in den letzten sechs Monaten erfüllt. Und ich bin wirklich guter Dinge, dass dies auch so bleiben wird.

Jetzt freuen wir uns auf ein paar Wochen „handballfreier“ Zeit. Die Rückrunde startet für uns am 21. Januar gleich mit einem wichtigen Heimspiel gegen Oberhausen. Natürlich wünscht sich die Mannschaft auch in Zukunft eine tolle Stimmung auf der Tribüne und wird weiterhin ehrgeizig und gierig nach Punkten kämpfen.

Ich wünsche Ihnen/euch allen schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.