Eine bittere, aber nicht unverdiente Auswärtspleite brachten die Löwen am Sonntagabend aus March mit. Doch der Reihe nach..
Mit viel Selbstvertrauen nach dem überzeugenden Sieg gegen Oberhausen angereist, zeigte sich bereits nach wenigen Spielminuten das davon nicht viel übrig geblieben war. Gerade die Abwehr, die sich in den letzten Spielen wieder stabilisiert hatte, funktionierte schlichtweg nicht. Schlechtes Verschieben und fehlende Absprachen luden die Marcher regelrecht zum Toreschießen ein. Der Angriff der Löwen hatte auch nicht seinen besten Tag erwischt und so wurden viele unvorbereitete Würfe genommen. Dennoch konnte man nach gut 10 Minuten mit 2:4 in Führung gehen. Ab der 14. Spielminute durfte sich Björn Spittau nach einer roten Karte das Spiel von der Tribüne aus ansehen. Trainer Burghardt stellte nun notgedrungen um, und die Löwen konnten in einer schwachen ersten Halbzeit das Geschehen bis zum 17:14 noch einigermaßen offen halten. Mit viel Dampf kam man aus der Kabine, konnte den Rückstand verkürzen und beim 21:22 erneut in Führung gehen. Doch March ließ sich nicht abschütteln und fand immer wieder Lücken in der löchrigen Löwenabwehr. Im Angriff wurde nun zwar besser gespielt, doch teilweise beste Einschussmöglichkeiten wurden fahrlässig vergeben. So liefen die Löwen in der zweiten Hälfte ständig einem Rückstand hinterher, doch es gelang in den letzten zwei Minuten einen 3-Tore-Rückstand wettzumachen und zehn Sekunden vor Ende der Partie zum 31:31 auszugleichen. Es gab noch einen Freiwurf für March aus halblinker Position, der nach Ablauf der Spielzeit direkt ausgeführt werden musste. Der Torwart (größter Mann der Marcher) schnappte sich das Leder und versenkte es im Winkel. Bitter - aber irgendwie bezeichnend für das gesamte Spiel, den unsere Abwehr konnte keinen einzigen Ball der Marcher blocken, so auch den letzten nicht. Fazit: Nach dem Spielverlauf wäre ein Punkt nicht unverdient gewesen, aber die Löwen hätten es gar nicht dazukommen lassen müssen. Selbst ohne Spittau war ein Sieg in der March ohne Zweifel möglich, aber ohne die nötige Einstellung, den absoluten Siegeswillen und 60 Minuten 100% Leistung gewinnst du nirgendwo... Jetzt nutzen wir die Pause, arbeiten diese Partie intensiv auf und starten die Vorbereitung für den 25.02., denn da kommt die Reserve der Dreisamtiger, und die haben letzte Woche den Tabellenführer Köndringen/Teningen weggeputzt. Es spielten: Miller (Tor), Oguz (Tor), Fränkle (Tor), Bach, Röttele (11/3), Häder (4), Kaiser (4), Ertle (1), Spittau, Jost (6), Hagemann (5), Baur, Würz
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Kommentare
Danke für das spannende und Gute Spiel!
Bis zum 07.02 zum Pokal-Spiel!
Grüße aus der March.
Björn