| HG Müllheim/Neuenburg II - HBL Damen: 21:17 (9:7) |
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| Geschrieben von: Annette Kretschmer |
| Montag, den 13. Dezember 2010 um 17:45 Uhr |
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Das Lokalderby gegen Müllheim ist immer ein wenig anders als andere Spiele. Wir hatten uns viel vorgenommen, waren doch die Gegnerinnen im Vergleich zur letzten Begegnung stark umstrukturiert. Von Anfang an wurde ein hohes Tempo vorgelegt und die Müllheimerinnen wollten wohl gleich zu Beginn deutlich markieren, wer der Chef im Ring ist. Aber das gelang ihnen ganz und gar nicht. Ein offener Schlagabtausch auf gleicher Augenhöhe begann. Wir kamen mit der vorgezogenen Abwehr sehr gut zurecht und beim 7:6 in der ersten Halbzeit wurden die Anweisungen von der Nachbarbank etwas hektischer. Doch dann ausgerechnet wurde unsere Spielmacherin Melanie bei einem unglücklichen Foul verletzt und fiel für den Rest des Spiels aus. Die Neuorientierung auf dem Feld kostete uns zwei Tore in Folge, obwohl Mona den Part von Melanie super gut übernahm. Nach der Halbzeit stellten wir unsere Abwehr um. Dieses Konzept zahlte sich voll aus. Die Müllheimerinnen schienen desorientiert und bekamen ihren Ball nicht mehr unter Kontrolle. Sarah nutzte dies zu einigen Tempogegenstössen und wir holten ohne Gegentor drei Tore auf. Das war das erste Mal im Spiel, dass wir führten. Aber dann kam wieder ein Einbruch. Die Absprachen in der Abwehr funktionierten nicht mehr, unnötige Fouls häuften sich und so stand man plötzlich nur noch zu viert auf dem Feld. Die Siebenmeter Rate der Müllheimerinnen war auch dank ihrer gekonnt eingesetzten Schreie immens: 10 Strafwürfe gegen uns! Aber unsere beiden Torfrauen hielten sensationell, im ganzen Spiel. Dass Müllheim nur drei Tore aus den Siebenmeterstrafen verwandeln konnte, verbuchen wir als ausgleichende Gerechtigkeit. Die Unterzahlsituation mit den vielen Strafen und eine ebenfalls top agierende Torfrau auf der Gegenseite liessen die ein oder andere zum Schluss leider verzweifeln. Es fehlte in den letzten Minuten der Kampfwille bei einigen und so spiegelt das Endergebnis nicht wider, wie nah dran wir waren. Wieder einmal!! Es spielten: Carmen Kolzer (Tor), Sabine Bauer (Tor), Sarah Jost (4), Mona Seifert (6), Katharina Asal, Annette Kretschmer (1), Miriam Kley (1), Karin Mayer (1), Judith Bach (1), Melanie Hanser (1/1), Verena Mayer (1); |



